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494. Tag

  • Autorenbild: siddhiroth
    siddhiroth
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Obwohl das Bett herrlich bequem war, standen wir irgendwie zerquetscht und verspannt auf. Heute waren wir beide etwas genervt von allem und auch das leckere Frühstück welches aus Früchten, Müsli und Eiercurry bestand, konnte uns nicht aufheitern.


Gestärkt und etwas genervt machten wir uns auf den Weg, an die Küste. Dort würden wir gerne die typischen Fischernetze sehen und um allenfalls ein Boot zu ergattern, welches uns nach „Fort Kochi“ bringen würde.


Als wir durch die lebendigen Strassen liefen, die Sonne schien heftig und der Schweiss bildete sich merklich auf unseren Köpfen, kamen wir am Hafen an. Eigentlich hätten wir gern so eine Bootstour durch die „Backwaters“ gemacht doch fanden keine Boote. Wie aus dem nichts kam zufällig eine Person auf uns zu, die Bootstouren anbot. Wir hörten seinem Englisch zu, welches sehr brüchig und etwas unverständlich war.


Als wir uns einigten und den Preis noch etwas runter handelten, stimmten wir einer drei stündigen privaten Bootstour in die sümpfigen Gebiete von „Kadamakkudy“ zu.


Die"Backwaters", wie man es nennt, sind die Lagunen und Kanäle in denen Sich einen Mix aus Salz- und Süsswasser also „Brackwasser“ bildet. An der ganzen Küste vom Bundesstaat „Kerala“ kann man solche „Backwaters“ finden.


Wie sassen im Boot und tuckerten so vor uns hin, die Wellen waren ganz sanft und die Sonne brannte aufs Dach vom Boot. Als wir den Hafen hinter uns gelassen hatten, kamen wir vorbei an Fischerdörfchen und drangen tiefer in das jungelartige Gebiet aus „Kokospalmen“, „Mangobäumen“ und anderen Pflanzen ein.


Nebst dem ewigen gleichbleibenden Dröhnen des Bootes, war die Fahrt herrlich und der sanfte warme Wind wehte verspielt durchs Haar. Unsere schlechte Laune verzog sich wie die grauen Wolken nach dem „Monsun“.

Palmen, Wassermetro, Fischersleute auf den Booten, Häuser in denen das Alltagsleben der Einheimischen abspielte, zogen an uns vorbei. Auf mich wirkte dieses Leben ruhig und entspannt, als würde hier draussen die Zeit stehen bleiben.

Es wirkte auf mich so entspannt, so dass ich einschlummerte, bis mich ein Ruck aus dem Schlaf holte.

Wir machten einen kurzen Halt im „Rice and River Restocafe“, wo wir Schwarztee und frittierte Bananen geniessen.


Weiter ging die spritzige Fahrt und bald schon tauchten vor uns die Hochhäuser und Hafengebäude an der Küste auf.

Angekommen im „Fort Kochi“ viertel, schlenderten wir gemütlich an der Küstenpromenade vorbei, wo wir zwar unangenehme Blicke bekamen, jedoch nicht weiter angesprochen wurden.

Auch an den verschiedenen Ständchen „Dhabas“ genannt, wurden wir nicht angehauen, was sehr angenehm war.


Am Abend kehrte der Hunger ein und so entschieden wir uns fürs „Rasoi“ Restaurant, wo wir herzlich begrüsst wurden. Wir entschieden uns für die Hauptspeise „Mushroom Kurkure“ und „Paneer Butter Masala“. Zum Dessert probierten wir das erste Mal „Karotten Halwa“ aus, was sehr köstlich war.


Wir bestellten ein UBER und kehrten zum Hotel zurück.



 
 
 

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