258. Tag
- siddhiroth
- 15. Dez. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Eigentlich wollten wir noch etwas Schlaf nachholen, doch die Zeit war zu knapp und so hatte es sich nicht mehr gelohnt. Mit unserem Tourguide und einem lokalen Guide machten wir dann nach dem Frühstück einen Städterundgang und besuchten unter anderem die Markthalle, den bekannten Tempel „Wat Preah Prom Rath“ und das lokale Haus des Präsidenten. Die Tour war richtig entspannt und die Stadt war nicht überfüllt. Es lud ein, durch die Strassen und die Marktstände zu schlendern und die schönen Tempel zu besichtigen. Nach der Walkingtour probierten wir eine „kambotschanische Massage“ aus. Für die neugierige unter euch beschreiben wir kurz, wie die Massage abgelaufen ist. Da wir nun in allen vier Ländern (Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha) eine Massage hatten, wissen wir nun, wie der Ablauf ungefähr ist. Am Anfang kamen wir in das Vorzimmer, welches bereits nach ätherische Düften roch und sassen auf die gemütliche Launch. Während wir „wie in einem Menue“ die zu uns zutreffende Massage aussuchten, bekamen wir einen Tee (meistens kalt). Wir spürten bereits, wie sich die Ruhe in uns ausbreitete. Als wir die passende Massage (Lukas nahm eine „Deep Tisue“ und ich nahm eine „Hot Stone Massage“), bekamen wir (dieses mal sehr unüblich nur ein paar Unterhosen) zum Anziehen. Normalerweise bekamen wir spezielle Kleider die für die Massage und die Bewegungen gut geeignet sind. Auf den Betten lagen wir auf dem Bauch und kamen die Massagen mit dem Öl und in meinem Fall mit den „Hot Stone“ (heissen Steinen). Die Massage tat richtig gut und war sehr entspannt. Nicht nur die Klänge, sondern auch der Duft des Zitronengrases verleiht der Massage die gewisse Ruhe und Erholung. Entspannt zogen wir uns wieder an, zahlten und kehrten zurück zum Hostel. Wir assen eine Kleinigkeit (wir assen vor der Massage nichts, da man ca. eine Stunde vorher nichts essen sollte) und wurden dann von einem Tuktukfahrer abgeholt.
Heute Abend ging es dann zum ersten Mal in eine Zirkusvorstellung, was für uns eine neue Erfahrung war. Das Zelt war ordentlich gross und man fühlte sich direkt wohl und bekam dieses „Vorstellungs-Gefühl“. Die Gruppe von ca zwölf Akrobaten, Artisten, Künstler, Tänzer, Musiker und Sänger hatten eine tolle Show mit „kambodschanischem Humor“ auf die Beine gestellt und wir waren sowohl von dem Bühnenauftritt als auch von der Geschichte und der Live-Musik sehr begeistert (die Gruppe haben wir unten verlinkt).
Nach diesem tollen Abend wartete bereits derselbe Tuktukfahrer, welcher uns sicher zum Hostel zurück brachte. Müde und zufrieden kehrten wir zum Zimmer zurück und gingen dann Schlafen.
Phare, the Cambodian Circus: pharecircus.org




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