473. Tag
- siddhiroth
- 14. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Apr.
Wir standen heute früh auf und planten zum berühmten "Taj Mahal", eine Grabstätte welche der Kaiser Shah Jahan, für seine drei Frauen erbauen lies.
Für den speziellen Anlass zogen wir unsere traditionelle indische trachten "Kurta" und den ,Sari" an.
Ich freute mich bereits ziemlich lange auf diesen Tag, um das meistbesuchte Weltwunder und Kulturerbe zu sehen.
Am morgen merkte ich, dass der Sari ziemlich schwer anzuziehen ist und auch der Schnellkurs von der Rezeptionistin von gestern, nichts half.
Auf dem Weg zum Taj Mahal fragten wir einpaar Frauen auf der Strasse und freundlicherweise halfen sie mit den Sari anzuziehen. Es sah ziemlich schwierig aus und einen Laien bräuchte tatsächlich eine Anleitung um diesen ca. fünf Meter Stoff anzuziehen und mit Schliessnadeln zu fixieren - am Ende klappte es irgendwie worüber ich mich sehr freute.
Im "Taj Mahal" angekommen gab uns der Tourguide eine Tour und erklärte viele Details über das Gebäude und zeigte uns einpaar tolle Spots zum übernachten.
Der "Taj Mahal" ist ein Mausoleum, dass mit seiner Symmetrie auf dem ganzen Areal beeindruckt. Der Shah Jahan lies es für seine drei Ehefrauen errichten, wobei das beeindruckende, weisse Gebäude seiner "Lieblingsfrau" "Mumtaz Mahal" gewidmet wurde. Dieses Gebäude besteht hauptsächlich aus Marmor in dem die Kunsthandwerker wunderschöne Intarsien aus verschiedensten Edelsteinen gelegt haben. Scheinbar ist das "Taj Mahal" die inspiration für die Moschee in "Abu Dhabi" welche wir letztes Jahr besichtigen konnten.
Nach der Tour kehrten wir zurück ins Hotel und checkten aus. Das Gepäck konnten wir zum Glück im Hotel unterbringen und wir machten uns mit dem Tuc Tuc zum "Itmad-ud-Daula", ein Gebäude welches der "kleine Taj Mahal" bezeichnet wird.
Es sah tatsächlich dem Original sehr ähnlich, jedoch mit weniger Menschen, was die Stimmung viel ruhiger machte. wir machten es uns gemütlich unter einem grossen Baum und besuchten zum ersten Mal ein Einkaufszentrum, wo wir uns im "Jobaaj-Café" einen kühlen Drink gönnten.
Anschliessend holten bestellten wir uns ein elektrisches Tuc Tuc, erkennbar an der Grünen Autonummer, weiss ist normal und Gelb sind öffentliche Fahrdienste (Bus, Taxi, Tuk Tuk), holten das Gepäck im Hotel ab und machten uns auf dem Weg zum "Inner Ring Road Toll Plaza". Dort warteten wir auf unseren Schlafbus, welcher uns nach 10 Stunden Fahrt nach "Varanasi" bringen sollte. Da wir etwas zu früh waren und der Bus etwas zu spät kam, hatten wir viel Zeit, den Gefährten (Lkw, Tuktuk, Traktoren etc) auf der Autobahn zu beobachten und den Sonnenuntergang zu genießen




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