476. Tag
- siddhiroth
- 17. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Apr.
In unserem Hotel angekommen, sind wir herzlichst vom Hotelbesitzer persönlich empfangen worden. Dieses Hotel ist ein Familienbetrieb, und so fanden wir heraus, dass jede Person einen Teil übernahm, wie zum Beispiel Kochen, Waschen, Gäste empfangen oder private Tuk-Tuk-Touren anzubieten. Der Besitzer führt nebst dem Hotel unter anderem auch noch einen Modeschmuckladen.
Als wir unsere Zimmer bezogen hatten, und dieses Mal nahmen wir getrennte Zimmer, nahmen wir eine ordentliche Dusche und machten uns auf in das bunte Treiben von "Jaipur”, auch genannt die Pinke Stadt.
Obwohl mein Bruder und ich zwar dunkelhäutig sind und die indischen Gesichtszüge haben, fielen wir trotzdem unter der indischen Menschenmasse auf. Dies merkten wir, da sehr viele Inder uns nicht nur wegen einer Tuk-Tuk-Fahrt anfragten, sondern uns auch sonst ansprachen. Teilweise blieben sie sehr höflich und teilweise waren sie auch lästig und blieben hartnäckig - es war ein ungewohntes Gefühl.
Auf unserer kleinen Entdeckungstour besuchten wir heute den „City Palace“ und einige umliegende Gebäude wie das „Hawa Mahal“ und den „Isarlat Sargisooli“, ein Minarett. Die Architektur, die Bemalungen und die Bauweise faszinierten uns sehr. Vor allem die Verzierungen im Palast haben uns beeindruckt.
Als wir durch die Märktstände wie Taschenmacher, Nähmaschineverkäufer, dutzende von Kleidergeschäften etc. schlenderten, stieg uns ein bekannter Geruch in die Nase. Ein spezieller Händler verkaufte salziges Gebäck und so entschieden wir uns, von einigen Sorten etwas abzufüllen und mitzunehmen. Bei einem weiteren Laden suchten wir spezielle indische Getränke, damit wir nach dem Abendessen auf der Terrasse etwas „snacken" konnten.
Doch erstmal ging es zurück, wo bereits für uns das Abendessen angetischt war. Wir machten Bekanntschaft mit einem jungen Pärchen aus Deutschland und genossen den Abend zusammen mit einem indischen Abendessen und den speziellen Snacks und Getränken. Die typischen Snacks sind Teig, Erbsen oder auch Nüsse die frittiert wurden und echt lecker (ein bisschen scharf) gewürzt wurden. Das Getränk war eine Mischung aus „Orangina“ und „Fanta“ nur ein bisschen süsser.




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