479. Tag
- siddhiroth
- 20. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Von Bus zogen weite Felder mit Ähren, und Mais vorbei. Uns fällt auf, dass die Verkehrsregeln etwas besser eingehalten wurden als in den vorherigen Städten und auch die Strassen sahen gepflegter und weniger verschmutzt au.
Nach einer 12 stündigen Nacht im Bus, stiegen wir erstaunlicherweise sehr entspannt aus dem Fahrzeug und kamen an der Bushaltestelle an. Wir organisierten uns ein Tuc Tuc, wir hatten unterdessen Übung, und kamen im Hotel „Exotic“ an.
"Amrizar" ist bekannt für das „Sri Harmandir Sahib“ (der goldene Tempel) und genau das wollten wir heute anschauen.
Doch bevor es zum Tempel ging, machten wir uns nach einer entspannten Dusche auf den Weg in den „Shri Durgiana“ Tempel, der etwas kleineren, hinduistischen Version des „goldenen Tempels“. Wir genossen die Luft, welche von dem vielen Wasser abgekühlt wurde und setzten uns für eine weile in den reich geschmückten Innentempel, wo gerade ein Gebet auf „Hindi“ gesungen wurde.
Danach machten wir eine kleine Runde im anliegenden Park „Gol Bagh“ wo sich die Menschen die Zeit mit unter anderem mit „Cricket“ vertrieben. „Cricket“ ist der beliebteste Sport in Indien und ähnelt sich etwas mit dem „Baseball“ aus Amerika und dem Mattenlauf, den wir noch aus der Schule kennen.
Es war bald Sonnenuntergang und so machten wir uns mit der "Rikscha" (ein Fahrradtaxi) auf den Weg und schlenderten noch kurz durch die Fussgängerzone, welcher sehr gepflegt aussah und "Tuc tuc und Motorradfreiezone" war - was wir natürlich sehr angenehm fanden.
Am Eingang waren bereits einige Menschen versammelt, die vermutlich entweder wegen der Religion gier waren oder wie wir wegen dem Spektakel hier waren.
Bevor wir jedoch reingehen konnten, mussten wir unsere Schuhe, also unsere Sandalen abgeben (inklusive Socken), die Hände waschen und den Kopf mit Stoff bedecken.
Amritsar ist die Hauptstadt vom Sikhtum wo viele der Sikh leben und als sichtbares Zeichen den Turban tragen. Daher mussten auch wir, und diesmal waren es Männer und Frauen, ein Kopftuch anziehen. Als wir reinkamen, erstreckte sich vor uns ein grosses Wasserbecken, das mit Heiligem Wasser gefüllt ist in dem die „Sikh“ sich reinigen können. In der Mitte steht der grosse, goldene Palast, der sowas wie der Petersdom für die Katholiken ist.
Heute Abend fand die abendliche „Palki-Sahib“ Zeremonie statt, bei der wir teilnehmen wollten. Da sich Lukas jedoch nicht wohl gefühlt hatte, liessen wir das und machten uns auf den Weg zu einem gemütlichen Café „Churi House“, wo wir indische Spezialitäten wie Churi und Masala-Fritten ausprobieren wollten. Es schmeckte unglaublich gut und so liessen eir den Abend ausklingen.




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