482. Tag
- siddhiroth
- 23. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Apr.
„Jodpur“ ist sehr bekannt für die "Stadt mit den blauen Häusern" und genau diese Gegend wollten wir heute bei einer "City-tour" mit einem local Guide auskundschaften.
Unser Rundgang startete in unserem Hotel, wo wir unseren Guide trafen. Bevor es zu den bekannten Häusern ging, schlenderten wir durch die schmalen Gassen, wo er viel über die Bauten, Kunstwerke, Tempel, Rituale und die Menschen die in dieser Gegend wohnen.
Die blau Farbe der Häuser hilft zum einem die Temperatur niederig zu halten, Schädlinge fern zu halten und kommt vom Kupfer Sulfid das dem Verputz beigemischt wurde. Früher war die Farbe der „Brahmin Kaste“ vorenthalten.
Unser Guide erklärte, dass die Regierung ein Programm gestaltet hat, dass das Littering und die Verschmutzung der Umwelt zu bekämpfen. Im Jodhpur zum Beispiel bekommen einige Menschen Geld dafür, dass sie ihre Strassen Sauber halten und den Müll entsorgen.
Auf vielen Türschwellen fanden wir Aufkleber von glitzernden Füssen. Die werden angebracht, damit „Krishna“, die Göttin des Wohlstands, den Weg ins Haus und zum Shrein findet. Auch findet man bei vielen Toren rechts eine Statue von „Ganesh“, welcher unter anderem für erfolg und Wohltaten steht.
Auffallend sind auch die schmalen, windenden Gassen. Die wurden so gebaut, dass die Sonne nur selten die Strassen bescheint, was die Temperatur senkt und Eroberungen erschwerten. In der Neuzeit haben sie zusätzlich den Vorteil, dass keine Tuktuks und Autos durchfahren können. Somit ist die Altstadt der ruhigste flecken den man in „Jodhpur“ finden kann.
Nach diesem Spaziergang mit den wunderbaren Eindrücken, kamen wir in ein Hotel, welches eine offene Terasse besass, die ausgerichtet zum „Mehrangar Fort“ war. Wir genossen den fabelhaften Ausblick über die Dächern der blauen Stadt und gönnten uns einen "Ingwer-Honig-Tee", bevor es mit dem Tuctuc wieder zurück ins Hotel ging.
Wir machten einen Powernap, buchten den Bus von "Udaipur" nach "Mumbai" und organisierten, den Weg nach "Udaipur.
Am Abend, meinem Bruder ging es leider noch nicht besser, besuchten Lukas und ich einen indischen Kochkurs von „Incredible Krishna Cooking Workshop“ von Rishik und Rekha.
Wir wurden nahe beim Hotel mit dem Tuc Tuc abgeholt und wurden zu ihnen nach Hause gebracht, wo wir herzlich begrüsst wurden. Die Köchin erklärte uns, was wir heute kochen dürfen und bei der Hauptspeise durften wir sogar selber unser Gericht wählen. So gab es als Vorspeise „Pakora“, Hauptspeise „Ladyfinger“, „Aloo“ und „Butter Paneer“und zum Dessert „Kokos Kugeln“. Ja sogar ein „Masala Chai“ gab es noch dazu.
Während wir umgeben von vielfältigen Düften wie „Kardamon“ und „Tumeric“ waren, erklärte uns die Köchin ganz genau was wir tun konnten und welche Gewürze in einer traditionellen indiachen Küche nicht fehlen dürfen - und dazu gehört auf jeden Fall "Tumeric", "Kardamom", "Kurkuma", Sonnenblumenöl", "Kreuzkümmel" und viele mehr.
Das Kochen hat viel Spass gemacht und es war toll in eine fremde kulinarische Küche einzutauchen und am Ende ein selbstgemachtes Fünf-Gänge Manü zu kosten.
Zwischen den Mahlzeiten konnten wir uns auch etwas mit den beiden unterhalten. Die Lebensgeschichte von den beiden zu hören, war sehr berührend und beeindruckend zugleich.
Der Kochkurs war besonders toll, da er eine Mischung aus Kochen und Einblick in den Alltag war und das traditionelle Ambiente total schön war.
Da wir noch so viel übrig hatten, nahmen wir den Rest mit. Wir wurden mit dem Tuc tuc im Eiltempo ins Hotel zurückgebracht und so waren wir gegen neun Uhr wieder zurück. Nach einer Dusche die wir beide nötig hatten, fielen wir beide ins Bett.




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