top of page

484. Tag

  • Autorenbild: siddhiroth
    siddhiroth
  • 26. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Etwas verspannt vom ständigen Ventilator und dem Schwitzen in der Nacht, standen wir auf und packten unsere Rucksäcke. Diese konnten wir freundlicherweise im Hotel unterstellen, bis wir auf den Bus gehen würden.

Bevor es jedoch auf den Bus ging, wollten wir noch im Hotel Frühstück essen.

Es stellte sich nicht nur heute, sondern auch in den letzten Tagen heraus, dass viele Menschen sehr schlecht oder nur gebrochen englisch sprechen konnten. Ja sogar die Angestellten vom Hotel selbst, verstanden uns kaum. Wir merkten, dass Arbeitsschritte oder Prozesse ziemlich langsam und auch nur sehr kompliziert funktionierten.

Unten in der Lobby konnten wir dann, nach dreimaligen erklären, bestellen. Da es leider kein Frühstücksraum gab, assen wir auf der Terrasse.

Da wir noch etwas übrig vom letzten Abendessen hatten, verhungerten wir nicht, denn das eigentliche Essen kam viel später von einem ganz anderen Ort geliefert.


Nachdem spannenden Frühstück, Lukas probierte Maggi was wie Instantnudeln schmeckte, besichtigten wir erstmal die nähere Umgebung und besuchten den weitläufigen "City Palace. Wir besuchten das dazugehörige Museum wo es neben einer grossen Waffensammlung auch original hergerichtete Schlaf-, Ess- und Wohnzimmer zu sehen gab. Das Schloss ist sehr verwinkelt sodass wir uns locker zwei Stunden verweilen konnten.

Die Sonne prallte auf uns runter und so entschieden wir etwas Schatten in den vielen schmalen Gassen zu finden und vorbei den bunten Verkaufsständen herumschlendern.

Wir sahen Cafés, "Chrimschrams-Stände", Stände mit Früchten und Stände mit Kleidern.


Auf den Kleiderbügeln sahen die Kleider immer farbig und strahlend aus. Ich probierte ein Kleid aus, was okey war aber mich nicht überzeugte.

Leider war bei den kleinen Verkaufsständen fast kein Platz zum ausprobieren und vor allem als Frau fühlte ich mich sehr unwohl. Der Verkäufer versicherte uns, dass die Kleider aus echter Seide sind und in Indien hergestellt worden seien.

Dass die Kleider hier produziert werden finde ich sehr gut, jedoch hat mich die Qualität des Kleides nicht überzeugt. Der Preis lag bei umgerechnet 15 Franken, was für dieses Land und die Qualität der Ware definitiv zu teuer war.

Ich nahm mir vor, in einem original Kleiderladen in Mumbai etwas passendes zu finden und so schlenderten wir weiter in Richtung Hotel.


Wir holten unser Gepäck und machten uns auf den Weg zum Busbahnhof "Reti".

Nach einer Stunde Verspätung kam dann endlich der Bus an und wir konnten unser Gepäck in die schmale Gepäckslucke reinzwängen. Wir waren sehr froh, dass wir endlich im Bus waren und alles geklappt hatte.

Wir freuen uns bereits auf "Mumbai" und hoffen, dass die 15 Stunden Busfahrt gut verläuft.



 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page