491. Tag
- siddhiroth
- 2. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Der frühe Vogel fängt "den schlafenden Hund" oder besser gesagt den "stinkenden Hund". Das klingt im erstem Moment komisch aber genau beides Traf für uns heute so ein.
Doch erstmal von Anfang an. Unser heutige Tag startete um sieben Uhr mit einer 90 minütigen Yogasession.
Yoga ist eine indische, philosophische Lehre, wobei wir heute hauptsächlich das „Hata Yoga“ ausübten, und wird oft in diesen Retreatcentern angeboten um Geist, Körper und Seele zu stärken und ins Gleichgewicht zu bringen.
Als wir uns für den sportlichen Morgen mit Trainigshose und lockerem T-Shirt bereit gemacht haben, begrüsste uns eine junge Yogalehrerin im grossen Bungalow. Ausser uns waren noch drei weitere Personen anwesend die sich den morgentlichen Gymnastikverrenkungen sich heute stellen wollten.
Zudem hatten wir noch ein Vierbeiner mitdabei, welcher bereist seit dem ersten Tag im Ressort herumgelungert ist und so vor sich herstinkt - was ich nicht so angenehm fand.
Ich hätte mir definitiv einen angenehmeren Duft am Morgen vorstellen können, doch num zurück zur Yogastunde.
Mit einem „Ohm“ chantra stiegen wir in die Yoga Session ein und begannen mit Stretchdehnungen und speziellen Yogastellungen wie „Herabschauender Hund“ und „Katze und Kuh“.
Ich konnte mich das erste Mal so richtig auf die Stunde einlassen, denn normalerweise wenn andere Menschen anwesend schweifen meine Blicke so oft umher.
Nach einer Stunde begann dann der entspanntere Teil und zwar mit dem meditieren.
Nicht nur ich bin fast eingeschlafen, sondern auch mein Partner fand dieser Teil wohl ab besten und entspanntesten.
Nachdem Yoga bekamen wir reichlich hunger und so schlüpften wir in frische Kleider und stürmten das Morgenbüffet vom „Chai Caffee“.
Seit diesen drei Wochen hatte ich noch nie ein so entspanntes sfrühstück erlebt. Auch wenn das Frühstück selbst nicht das hervorragendste war - das Ambiente holte definitv alles heraus.
Das Rauschen der Wellen, die sanften Musikklänge und der Morgenrot Kaffeduft der in die Nasen schoss, war einfach pure Erholung -oder wie man in Costa Rica sagen würde: "pura vida".
Gestärkt schlenderten wir an der Hauptstrasse und den vielen bunten Marktstände entlang und fanden nicht nur ein Wäschesalon, sondern auch ein tolles Lokal was Restaurant und Kleiderladen zugleich war.
Nachdem shoppen wollte mein Partner einmal die Pools im Resort ausprobieren und dabei begleitete ich ihn. Zugegeben es war niemals so entspannt wie am Strand gestern aber ganz passabel.
Am Nachmittag hatten wir uns eine „Deep Tissue“ und „Abhyangam-Massage“ gebucht. Die Massage von meinem Zukünftigen, welche fokussiert auf Muskel verkneten war für ihn entspannend.
Meine „Ayurvedische“ Massage mit dem Öl war jedoch eher ein Flop. Nach meiner Massage fühlte ich mich leider eher wie ein zerquetschtes Pommes Frittes, welches zu lange an der Sonne gelegen hatte und das Öl bereits rausgetrieft worden war - und das beste war, dass ich mich eine Stunde nicht abduschen durfte - aber naja was macht man nicht alles für ein gesundes Wohlbefinden.
Wir (ich im "Pomme Frittes - Look") machten uns auf den Weg zur Wäscherei und danach ins „Artjuna“ Café wo wir unser Abendessen einnahmen.
Gestärkt und gesättigt machten wir uns auf den Rückweg und hatten am Abend ein tolles und langes Gespräch (sogar mit Facetime) und machten uns noch einen gemütliche Abend - und ja, ich bekam nun endlich auch eine entspannte Massage, die für meinen Nacken und Hals sehr gut tat.




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