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496. Tag

  • Autorenbild: siddhiroth
    siddhiroth
  • 7. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Unser Tag startete mit einem ausgewogenen und reichhaltigem Frűhstück aus Omelette, Toast und Frühstücksflocken.

Von unserem Tisch aus konnten wir heute etwas ganz besonderes beobachten. Ein Mann kletterte mit einer Art Ausrüstung auf die Palmen rauf. Das Personal klärte uns auf, dass der Mann den Saft der Kokosblüten sammelt. Der süsse Saft wird entweder direkt getrunken oder für mindestens drei Stunden offen gelagert. Bei der zweiten Methode entsteht „Todi“, ein alkoholhaltiges Getränk.


Heute waren wir auf dem Weg in den Norden und liessen „Negombo“ hinter uns. Auf dem Weg kamen wir auf ganz spanneende Themen mit dem Fahrer und er erzählte uns ein paar spannende Dinge über das Land und die Menschen hier in "Sri Lanka".

„Sri Lanka“ ist eine multireligiöse Nation. Zwar ist der Bhuddissmus mit 70% am weitesten verbreitet aber das Zusammenleben zwischen den Hindus, Christen und Muslimen ist sehr friedlich. Die Hauptsprache der 22 Millionen Einwohnern ist „Sinhala“. Im Norden wird aber häufiger „Tamil“ gesprochen und dank „Bollywood“ verstehen die meisten auch „Hindi“. Das „Giant Squirrel“ ist das Nationaltier, die „Blue Water Lilly“ die Blume und der „Ceylon Sapphire“ der Nationalstein


Als wir einpaar Kilometer der selben Strasse gefolgt sind, zogen an uns Palmenplantagen, Reis- und Teefelder, kleine gepflegte Häuser und viele saftig und grün bewaldete Pflanzen vorbei.


Nach zwei einhalb Stunden Fahrt kamen wir in. „Kegalle“ an, wo wir ausserhalb dieser offiziellen Tour, eine Aktivität gebucht hatten.


Das „Elephant Freedom Project“ ist ein kleines Unternehmen, das versucht Elefanten aus nicht artgerechter Haltung zu retten.

Als wir freundkich von den Mitarbeiterninnen (Betonung auf Frauen), mit einem Tee begrüsst wurden,  bekamen wir als Stärkung erstmal ein reichhaltiges Mittagessen aus Reis und lokaler Sauce. Sogar einen Dessert und zwar ein Vanilleeis gab es auch.


Bevor es zur eigentliche. Aktivität mit den Elefanten ging, schauten wir uns ein Video an, indem erklärt wurde wie das Projekt startete, wie genau den Elefanten geholfen wird und wie die zustände in anderen, zweifelhaften Unternehmen sind.

Das Video war zum einen eine gute Vorbereitung und zum anderen auch sehr berührend. Besonders hervorzuheben ist, dass die zwei Elefanten im Projekt keine Ketten tragen, nicht mit den „Bullhooks“ (spitzer Speer mit Haken) zurechtgewiesen werden und die Tiere selbst den Takt des Programms angeben.


Ausgerüstet mit einem Kessel voll Früchten,  machten wir uns auf den Weg zum Fluss, wo wir zum ersten Mal die beiden Elefantendamen „Kumari & Manike“ sahen, was sehr beeindruckend war.

Wir durften sie direkt einmal baden und  ihnen Wasser über den Rücken spritzen, was sie besonders in dieser Hitze super angenehm fanden.


Als nächstes machten eir uns auf den Spaziergang, was ziemlich lange bei dem Tempo dauerte. Obwohl die Elefanten eine Geschwindigkeit von etwa 40 Stundenkilometer kommen können, waren die beiden älteren Damen sehr gemächlich unterwegs und legten sehr gerne auch mal eine Pause mit Essen ein.


Wir konnten extrem Nahe bei den Elefanten sein und ihre dicken Häute berühren und die Früchte in den Mund geben. Die Zunge fühlte sich sehr glitschig an und der Rüssel war sehr flink.


Zwischendurch und besonders am Ende durften wir noch ein paar Fotos von den wunderschönen und faszinierenden Tieren und den lieben Mitarbeitern machen.


Wir verabschiedeten uns am Ende ziemlich zügig und mussten leider den Tee und Kaffe sausen lassen, da der Himmel ziemlich wolken behangen war und nur Regen bedeuten konnte,


Und ja, als wir soeben im Auto sassen, kam es unmittelbar danach zum monsunartigem Regnen - und ja wir waren super froh, waren wir nun im Auto.


Nach einer verregneten Autofahrt, mein Partner machte ein "Pauernäppchen" , kamen eir um 19 Uhr im „Hotel Sigiriya“ an. Wir checkten ein und hatten so hunger, dass wir uns noch etwas bestellten.

Wir freuten uns sehr auf dieses Hotel, da wir dieses Mal zwei Nächte bleiben und wir auch noch endlich unsere Wäsche abgeben konnten.


Müde und zufrieden fielen wir ins Bett.




 
 
 

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