499. Tag
- siddhiroth
- 10. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Nach dem üppigen Frühstück und einem erholten Schlaf, packten wir unsere Sachen und fuhren um neun Uhr von „Kandy“ los.
Auf dieser Strecke war ich sehr froh, dass ich auf dem Vordersitz sass, denn die Strasse zog sich in windigen Kurven über kilometerweite Strecken bis nach „Nuwara Eliya“, wo unsere nächste Unterkunft war.
Unser erste Halt war der Botanische Garten von „Kandy“, wo wir verschieden farbige Orchideen, Rosen, Bäume, und Sträucher sahen.
Am meisten faszinierte uns der Orchideengarten und die Cook-Kiefer, welche sich immer in Richtung Äquator neigt.
Entspannt schlenderten wir durch den weitläufigen und bunten Garten und hörten den Vögel und Flugfledermäuse zu.
Nach diesem Erlebnis fuhren weiter ins hohe Gebirge, wo wir nicht nur an Höhenmeter gewannen (1800 M.ü.m.), sondern auch an Temperaturen abnahmen.
Die Gegend erinnerte mich sehr an die bestimmte Region in Italien - dem "Piemont", wo wir jedoch anstatt Weinberge, Teeplantagen sahen.
Die Teeplantagen waren alle am steilen Hang gebaut, was uns faszinierte, da wir uns vorstellten wie hart es für die Teebauern war um die Blätter zu pflücken.
In der „Labookellie“ Teefabrik bekamen wir eine Führung wo uns eine freundliche Frau empfing und uns die vier verschiedenen Schritte der Teeproduktion erklärte.
Der erste Schritt nach dem Pflücken ist das trocknen mit kalter Luft, danach das einrollen der Blätter, damit die Bakterien ein gutes Klima haben. Die Bakterien braucht es, damit der Tee fermentieren kann, was aber nur beim Schwarztee gemacht wird. Als letztes werden die Blätter noch gehäckselt und von den harten Stängeln getrennt.
Unser letzte Halt war das „Jetwing St. Andrews“ Hotel, wo wir mit einem duftend warmen Tuch und einer Suppe begrüsst wurden.
Nachdem wir unser gemütliches Zimmer beziehen konnten, machte unser Guide eine Stadtrundgang wo er uns einiges über das Leben erzählen konnte. Zum Beispiel wird es hier regelmässig bis zu zehn grad Celsius kalt. Das kälteste was er hier erlebt hatte waren vier grad, was für die Wärmeverwöhnten „Unterländer“ kaum aushaltbar ist.
Wir entschieden und noch etwas zum Abend eu essen und kehrten ins Hotel zurück. Da das Hotel den ältesten „Snookertisch“ von ganz „Sri Lanka“ hatte, versuchten wir zum ersten Mal das Spiel aus. Ein Spielleiter begleitete und erklärte uns die Spielregeln, da die doch etwas anders als beim konventionelle „Billiard“ sind. Wir spielten eine Partie indem mein Partner mit etwa 20 Punkten gewann.
Der kleine Frust des Spiels war schnell verblasst, als wir ein gemütliches Telefongespräch mit unseren Eltern hatten.




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