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500. Tag

  • Autorenbild: siddhiroth
    siddhiroth
  • 11. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Eingewickelt in unsere Bettdecken und einer Wärmeflasche, wollten wir fast nicht aufstehen. Doch wie sagt man so schön, wenn’s am schönsten ist, sollte man gehen, und so machten wir uns nach einem Frühstück aus Früchten und englischen Spezialitäten wie Bohnen auf den Weg. Wie immer wurden wir pünktlich von unserem Guide vor dem Hotel abgeholt und fuhren von „Nuwara Eliya“ nach „Galle“ los.


Während an uns die Berge und Plantagen vorbeizogen, der Regen auf das Dach prasselte, hörten wir im Auto verschiedene Musiktitel wie „My Lady Soul“ von den „Temptations“ und „Zara Zara“ von „Arjun Kanungo und Sanjay S. Yadav“. Wir lernten nicht nur, dass unser Guide selbst musikalisch viel auf dem Kasten hat, sondern lernten auch etwas über die Musikkultur von „Sri Lanka" kennen.

Zum Beispiel zeigte uns „Prathap“ die vielen Einflüsse wie die portugiesische „Cister“ oder auch den Dudelsack, welche auch in der aktuellen Musiklandschaft ihre Gültigkeit haben.


Wir machten verschiedene kleinere Pausen und sahen den „Ravana“ Wasserfall, die Aussicht „Ella’s Gap“ und fuhren durch das kleine Hipsterdorf „Ella“, bis wir nach „Galle" kamen und probierten an einem Stand „Egg Roti“ aus.


"Galle" liegt südwestlich an der Küste von „Sri Lanka“ und war in der Kolonialzeit einer der wichtigsten Häfen zwischen Asien und Europa. Hier bauten zuerst die Portugisen und später

die Niederländer die große Festung aus und nutzten den Hafen als Umschlagplatz für die verschiedensten Waren aus Asien. Erst als die Briten „Sri Lanka“ übernahmen, bauten sie in „Colombo“ einen größeren Hafen und verschoben somit das finanzielle Zentrum weiter nach Westen.


Bevor es ins Hotel ging, machten wir auf der Festungsmauer einen Spaziergang und sahen unter anderem die Kirchen, den Leuchtturm und Darsteller wie „Schlangenbeschwörer, Affenzüchter und Klippenspringer“.


Nachdem wir das Willkommensgetränk der Lobby bezogen,  bestellten wir uns für einmal das Essen auf das Zimmer, um uns einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher zu machen. Es regnete wieder in Strömen. Und wir waren wirklich froh, konnten wir etwas entspannen und neue Energie für den kommenden Tag tanken.





 
 
 

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