130. Tag
- siddhiroth
- 12. Aug. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Aug. 2024
Nach einer ziemlich kalten Nacht trotz Schlafsäcke und dreifacher Ausführung an Decken, packten wir unsere Sachen und fuhren mit dem Auto zum selben Restaurant wo wir gestern das Frühstück einnahmen. Um 7.30 Uhr fuhren wir los in Richtung Nationalpark “Laguna Colorado”, wo wir verschiedene Stopps an unterschiedlichen Orten machten.
Der erste Stopp machten wir bei den Bahngleisen wo wir sogar einen Zug mit Ladung Salz vorbeifahren sahen. Dies war spektakulär, da der fahrende Zug sehr selten zu sehen wäre.
Der zweite Stopp war in einer Gegend, wo es viele rote felsige Steine gab und man einen guten Ausblick auf den Vulkan “Mirador Volcan Ollagüe” geniessen konnte.
Der nächste Halt war einerseits eine Lagune “Laguna Hedionda”, wo wir die drei verschiedenen Flamingoarten beobachten konnten und andererseits unser Ort zum Mittagessen war. Nach dem Essen fuhren weiter direkt in die Wüste, wo wir verschiedene Tiere wie Flamingos, Vikunjas (Verwandte der Lamas) und Viscachas (Hasenarten) beobachten konnte. Die Landschaft und die Tierwelt waren sehr speziell.
Als nächstes fuhren wir in ein Gebiet mit vielen Felsgesteinen die durch den Wind abgenutzt aussahen.
Der letzte Ort im Nationalpark war die rote Lagune “Laguna Colorado”. Auch hier sahen wir viele Flamingos.
Als wir nach so vielen Highlights vom Nationalpark losfuhren wurde es allmählich dunkler und das Farbenspektakel vermischte sich mit den kargen Bergspitzen. Als die Nacht einbrach, wurde es mir bang, da die Dunkelheit die gesamte Umgebung verschluckte. Man sah kaum die durchgewalzten Wege und ich konnte mir vorstellen, dass das Orientieren in dieser Wüste ohne Wegweiser super anstrengend und auch gefährlich sein kann. Zum Glück hatte alles geklappt (unser Fahrer kennt sich super aus in der Gegend) und so kamen wir etwas erschöpft um ca. 20 Uhr in der Unterkunft im Städtchen “Pena Barroso” an.
Nach dem Beziehen der Zimmer und dem Abendessen, ging ich heute ausnahmsweise im Mädchenschlag und Lukas im Jungsschlag schlafen. Obwohl wir nach dem anstrengenden Tag müde waren, fiel uns das Einschlafen mit der Kälte doch recht schwer.














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