162. Tag
- siddhiroth
- 10. Sept. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Um ca. 3 Uhr morgens hatten die Löwen etwa 300 Meter von unserem Camp entfernt ein lautes Konzert aus Schreien von sich gegeben. Viele vom Camp sind davon aufgewacht, Lukas und ich nicht. Obwohl ich nicht aufgewacht war, konnte ich definitiv nicht gut schlafen.
Meine Müdigkeit und auch die Kopfschmerzen zeigten sich leider auch den Tag durch.
Wir fuhren am Morgen los und zählten wider die Tiere. Auf dem Weg wollten wir noch die Löwen finden, da die ja eigentlich direkt vor unserem Camp hätten sein sollen. Leider zeigten sie sich uns nicht. Nach dem Tiere zählen fuhren wir wieder ins Camp zurück und hatten vor dem Mittag “Lecture” über die verschiedenen Biome in Afrika (also alle Bereiche die von Pflanzen und Tieren besetzt sind.
Das Mittagessen nahmen wir heute draussen ein, da die Sonne sehr angenehm schien. Als Ämtli hatten wir auch den Abwasch und danach auch noch etwas Zeit für sich. Um ca. 15 Uhr fuhren wir wieder los um in einem anderen Gebiet die Pflanzen in einem Quadratmeter zu bestimmen. Dafür haben wir zuerst den bestimmten Bereich abgemessen, mit Plastikrohren markiert und anhand von einem Pflanzenbestimmungsblatt, die verschiedenen Pflanzen bestimmt und in ein Blatt eingetragen. Die Daten werden dann am Abend die “Data-Ämtli-Gruppe” in den Komputer eingeben.
Nach einpaar Minuten Sonnentanken und einer Ruhepause fuhren wir das zweite Mal raus und hatten neben dem “Tiere zählen” am Abend ein aufregendes Erlebnis mit den Löwen. Wir wollten nochmals den Spot der Löwen aufsuchen, welche ja praktisch direkt neben unserem Camp waren und hatten im ersten Moment Mühe sie zu finden. Plötzlich erblickten wir sie (ein Männchen und zwei Weibchen) und sie kamen uns ziemlich nahe (auf ca. 5 Meter). Dann stellten und legten sie sich auch noch auf den Weg so, dass sie uns den Rückweg versperrten. Wir warteten einen Moment doch da es so aussah, dass die Löwen sich nicht im nächsten Moment bewegen möchten (und es auch schnell dunkel und kalt wurde), mussten wir uns mit dem Jeep einen extra Weg aus dem Gebüsch raussuchen. Wir waren dann alle froh, zurück im Camp zu sein und ein warmes Abendessen einnehmen konnten. Auch heute waren wir sehr müde so, dass wir uns eine Wärmelflasche bereit gemacht hatten und direkt ins Bett gingen.














Ischs eim da nöd es bizli mulmig, wän mer so näch bi däne Raubtier und au Elefante isch?