225. Tag
- siddhiroth
- 12. Nov. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 16. Nov. 2024
Mit dem Bus wurden wir abgeholt und fuhren mit unserem Tourguide nach “Mossman Gorge”. In diesem Zentrum gab es dann erstmal einen Kaffe und einen grossen Schreck dazu, da ich das erste Mal in Australien eine riesen grosse Spinne erblickte. Diese erschreckte zu meinem Erstaunen niemand ausser mir, da sie friedlich in einem Netz über den Toiletten Eingängen hing und anscheinend bereits zur Attraktion gehörte. Nach dem erholten Schreck und dem Wissen, dass diese Spinne eine “Golden Orb Weaver-Spinne” war (was mich jedoch nicht im geringsten erleichterte) marschierten wir dann in einer reihen in den Wald, wo uns eine Rauchzeremonie der “Kukuruz Yalanji” Stamm erwartete. Die junge Führerin welche selber zum Stamm gehört, zeigte uns wie die damaligen Menschen Tattoo mit naturfarben gemalt hatten und erklärte, dass jeder Stamm ein eigens Tattoo / Totem besitzt. Zusätzlich machte sie eine Rauchzeremonie mit der Rinde vom “Papier Bark Tree”, um uns in ihrem Territorium zu begrüßen und uns sicheres Geleit zu wünschen.
Mit sicherem Geleit geleiteten wir dann mit dem Shuttlebus zum Fluss, wo wir auf einem langen Weg durch den bekannten “Daintree Forest” einen Spaziergang machen konnten. Am Ende der Strecke gab es eine Hängebrücke und einen Bach mit klarem Wasser, wo wir die Füsse etwas abkühlten konnten.
Nach dieser Abkühlung und dem Regenwald fuhren wir nach “Daintree Village”, wo wir Mittag im “Daintree Village Hotel” assen. Ausser dem Lokal und vereinzelte Häuser gab es jedoch nicht viel zu sehen.
Anschliessend fuhren wir zu einem Anlegeplatz, wo wir mit einem Einheimischen eine Flussfahrt durch den “Daintree River” machen konnten. Auf dem Fluss spotteten wir zwei Krokodile und spezielle Vögel wie zum Beispiel den “Azure Kingfischer”, welcher gerne in diesen Sümpfen Fische fischt. Uns erinnerte die Fahrt sehr nach dem Amazonas.
Nach der angenehmen Flussfahrt, fuhren wir nach “Diwan”, wo Lukas das bekannte Eis mit kaffe-und kardamon Geschmack ausprobierte und ich einen Kaffe nahm.
Nach der kleinen Stärkung fuhren wir an einen schönen Spott, den “Thornton Beach”, welcher sehr tropisch aussah und mit vielen unterirdischen Krebsen besiedelt war (einen konnten wir sogar am Stand spotten).
Auf dem langen Rückweg nach “Carins” machten wir noch zwei kurze Stops in “Port Douglas”, wo mittendrin eine zierliche kleine Kirche stand und an einem schönen “Lookout” an der Strasse mit Blick über das Meer.
Der Ausflug war sehr entspannt und die Landschaft gefiel uns sehr. Wir waren jedoch auch froh, dass wir sicher in unserer Unterkunft ankamen und einen ruhigen Abend genossen.



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