245. Tag
- siddhiroth
- 3. Dez. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Wir wachten heute auf dem Boot auf und waren erstaunlich erholt nach diesem Partyabend. Am Morgen gab es nochmals Frühstück und einige fuhren mit dem Kajakboot etwas weiter nach draussen. Wir genossen diesen Moment auf dem Boot ohne Menschen und lauter Musik und assen gemütlich unser Frühstück. Bevor es auf den Rückweg gingen, gab es ca. eine Stunde später noch Mittagessen, welches wir jedoch ausliessen, da wir kein Hunger hatten. Wir waren glaub ich nicht die einzigen, da es vielen Personen vom vielen Alkohol, Schiffschwanken und Partynacht immer noch schlecht ging. Wir machten den Checkout und begaben uns in die Lobby. Wir sassen auf dem Deck und genossen den letzten Moment und die Aussicht auf die Bucht. Wir konnten es kaum erwarten, wieder auf dem Festland zu sein. Als wir die Verabschiedung vom Manager des Bootes durch den Speaker hörten, begaben wir uns mit unserem Gepäck ein kleineres Boot, um ans Festland zu kommen.
Die Fahrt zu dieser Bucht war für uns sehr enttäuschend und wir spürten von der Erholung mit denen sie Werbung machten, kaum etwas. Es kam uns auch super komisch vor, in einem teueren Boot zu sein, um uns einpaar heimische Angestellte zu haben, nur damit WIR Party machen konnten. Und was ich sehr schade fand war, dass das Boot mit der lauten Musik das Gefühl der unberührten Natur komplett zerstört hatte und wir nicht wirklich in die Landschaft, Natur und Kultur von “Vietnam” eintauchen konnten. Für uns steht fest, dass es bei einem einzigartiges Erlebnis bleiben wird und wir vermutlich kein weiteres solches Erlebnis in diesem Rahmen erleben möchten.
Die Strecke nach „Hanoi“ mussten wir wieder mit dem Schnellboot, Bus und Fähre zurücklegen und dauerte ca. vier Stunden. Als wir in „Hanoi“ angelangt waren, hatten wir eine Stunde Aufenthalt und kauften uns ein Sandwich für die lange Fahrt, bevor es weiter ging. Unsere nächste Strecke war von „Hanoi“ bis nach “Phons Nha” und dies in einem Schlafbus in welchem wir die nächsten knapp zwölf Stunden verbringen werden. Heute war das Übernachten definitiv anderst und alles etwas enger. Wir machten uns auf unseren kajüteartigen Betten bequem und waren bereit, „Hanoi“ hinter uns zu lassen.
Da wir die letzten paar Tage nicht wirklich Zugang zum Internet hatten, kommen unsere Berichte daher etwas versetzt - Entschuldigung dafür!
Grüsse an alle aus dem angenehm warmen “Phong Nah”.



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