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277. Tag

  • Autorenbild: siddhiroth
    siddhiroth
  • 3. Jan. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Nach einer warmen Dusche machten wir uns auf den Weg zur Station „Sakuragicho“, wo Nao bereits auf uns wartete. Sie wollte uns noch einen anderen bekannten Teil „Yokohama“ von Tokio zeigen, welcher sehr bekannt ist. Besonders den Hafenbereich mit dem mondförmigen Hotel, den Gondeln und dem Freizeitpark ist sehr beliebt. 

Wir machten uns auf den Weg ins grosse Einkaufszentrum „Landmark Tower“, wo wir das erste Mal in Japan eine traditionelle Massage nahmen. Lukas entschied sich für eine 60 Minütige „Kuhi Sho“ Massage, wärend ich mich für eine Kombinationsmassage mit Fokus auf den Kopf, Nacken / Hals und Fusspartie nahm. Obwohl ich keinen grossen Unterschied im Vergleich zur zum Beispiel thailändischen Massage erkennen konnte, tat die Massage gut. Nachdem ich fast eingedöst war, war die Stunde leider bereits vorbei und wir machten im Gebäude einen Abstecher in den Modelleisenbahnladen, welcher Modellzüge spezialisiert auf japanische Technologien / Elektrizität verkauften. Auch wenn wir uns nicht so gut auskannten, war es doch spannend durchzuschauen wie die Züge aussahen. In diesem Moment dachte ich natürlich direkt an meinen Vater welcher selbst eine solche Modelleisenbahn gebaut hat und diesen Laden sicherlich interessant fände.

Nach all diesen Modellzügen nahmen wir dann den richtigen Zug, stiegen einpaar Stationen weiter aus und betraten ein nobles Hotel, in welchem wir eine japanisch traditionelle Teezeremonie erleben konnten. Diese Teezeremonie oder auch „chanoyu“ wurde ursprünglich von „Sen Yo Rikyu“ erfunden und hat den Ursprung im 15. Jahrhunderts. Sowie uns Nao beschrieben hatte, wird diese Teezeremonie oft für spezielle Anlässe vorreserviert und wir hauptsächlich in vereinzelten Hotels angeboten.

Nebst dem Tee oder Kaffe wurde uns eine Vorspeise in unserem Fall Scons mit Marmelade und eine dreistöckige Etager mit süssen und salzigen Häppchen serviert . Es schmeckte richtig lecker und erinnerte mich an einen gemütlichen und üppigen schweizerisch „Zvieri“. 

Nach den Häppchen  machten wir uns auf den Weg zur Station „Kannai“, wo wir durch die Altstadt schlenderten und in den Shops herumstöberten. Die eine Einkaufsstrasse erinnerte mich an die Marktgasse in „Winterthur“. Um ca. 7 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Restaurant „Outback“, inwelchem Etsu arbeitet und Nao einst gearbeitet hatte. Das Restaurant ist üblicherweise richtig voll, jedoch hatten wir um diese Zeit richtig viel Glück. Das Restaurant beitet hauptsächlich australisches Essen (beeinflusst vom amerikanischen) an. Wir entschieden uns für Salat und Burger. Es war etwas witzig, Etsu heute in einer ganz anderen Rolle zu erleben und von ihm persönlich bedient zu werden. Wir redeten und genossen das gemeinsame Essen. Zum Schluss gab es unerwarteter Weise eine Überraschung für mich und Lukas, welche Nao und Etsu im Vorhinein organisiert hatte. Zur Verlobung bekamen wir eine Torte mit Kerzen darauf, was wir super nett fanden. Wir freuten uns sehr und gemeinsam schlemmten wir den Dessert weg.

Nachdem leckeren Abendessen bedankten wir uns ganz herzlich bei Nao, Etsu und besonders beim Küchenchef persönlich ,den wir noch kennen lernen durften. Glücklich über diesen schönen Abend verabschiedeten wir uns gegenseitig und machten uns auf den Rückweg.




 
 
 

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