296. Tag
- siddhiroth
- 22. Jan. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Nach der erholten Nacht assen wir ein leckeres Frühstück im Hotel und nahmen anschliessend die U-Bahn zum bekannten Garten „Meister des Netzes“ (übersetzt auf chinesisch), welches zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.
Der Ort sah richtig idyllisch aus mit den kleinen verschlungenen Wege um den Teich und die Bagoden herum. Die Schnitzereien aus Holz bein den Häusern fanden wir sehr faszinierend.
Nachdem wir gemütlich herumschlenderten und die Wärme (ca. 15 Grad Celsius) genossen haben, machten wir uns auf den Weg zu einem chinesischen Restaurant, wo wir gemeinsam an einem traditionellen runden Tisch ein chinesches Essen teilten. In der Chinesischen Kultur, wie auch in Korea ist es üblich, verschiedene kleine Gerichte zu teilen, die in Schalen serviert werden. Aus diesen Schüsseln schöpft man dann sich selber in den eigenen Teller. Es gab einige verrückte Spezialitäten wie ein Fisch nach „Sozhou“ Art und auch europäisches Essen wie zum Beispiel gebratene Pilze, Blumenkohl oder Selleriestangengemüse (von denen ich lieber die Finger liess aufgrund meiner Allergie).
Als wir mit Essen fertig waren, nahmen wir die U-Bahn und besuchten eine bekannte Marktgasse mit kleinen Einkaufsläden, welche direkt am Wasser gebaut war. Die Gegend erinnerte mich an Venedig, da es über die Kanäle viele kleine Brücken gab und der Ausblick von diesen «venezianischen » Brücken sah richtig toll aus. Auch hier schlenderten wir herum, genossen die warmen Temperaturen und gingen auf Entdeckungsreise.
Anschliessend nahmen wir wieder die U-Bahn und machten uns auf den Rückweg zum Hotel, wo wir unser Gepäck holten. Mit dem Taxi fuhren wir zum Bahnhof von „Sozhou“, wo wir dann nochmals den Schnellzug nach „Shanghai“ nahmen. Das Verkehrsnetz und die Bahnhöfe waren sehr ordentlich und funktionierte sehr gut. Auf der Zugfahrt wurden wir noch mit einem kleinen Feuerwerk begrüsst, was wohl zu den Vorbereitungen des chinesischen Neujahrs gehört.
In „Shanghai“ angekommen bezogen wir das Hotelzimmer und machten uns noch einmal auf, um die Stadt ein bisschen in der Nacht zu sehen. Wir wurden am Fluss mit der bekannten Skyline mit dem Turm und dem „Flaschenöffner“ Hochhaus empfangen, welche in verschiedenen Farben leuchteten und fantastisch aussah. Mit diesen Bildern gingen wir nach einem Abendsnack ins Bett.



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