319. Tag
- siddhiroth
- 15. Feb. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Da „Miami“ für uns nur ein Zwischenstopp für unser eigentliches Ziel war, hiess es am Morgen wieder „auf zum Flughafen“. Anders als gestern, hatten wir heute keinen Stau mehr auf der Brücke und so kamen wir schnell an unserem Terminal an. Schnell fanden wir den „Self Check-in“ und mit geübten Handgriffen loggten wir uns ein. Allerdings braucht es für die Einreise in die „Dominikanische Repuplik“ ein Online Formular, dass wir noch ausfüllen mussten bevor wir die Tickets bekamen. Da es ein verstecktes Zeitlimit auf dieser Webseite gab, mussten wir zweimal von Neuem anfangen und fühlten uns davon etwas gestresst. Auch die Schlange am „Securitycheck“ war so lange, dass man uns, mit ca. der Hälfte der Wartenden, an einen zweiten extra dafür eröffneten Schalter umleitete. Das machte auf uns ein unorganisierten Eindruck, was auch zu unseren gestrigen Erlebnissen von „Miami“ passte. Glücklicherweise, schafften wir es noch rechtzeitig ins Flugzeug und flogen, diesmal in verschiedenen Sitzreihen, in Richtung Karibik davon.
In „Santo Domingo“ gelandet, kamen wir flott durch die Einreisekontrolle und holten unser Mietauto am Schalter ab. Nach zweieinhalb Monaten konnten wir mal wieder selber hinter dem Steuer sitzen. Die ersten Kilometer gingen auch richtig gut zum einfahren, doch dann kamen wir in den überfüllten, hecktischen und noch mehr unorganisierten Stadtverkehr wie in Asien an. Wir haben schon in vielen Ländern den chaotischen Stadtverkehr beobachten können, aber selber durch das Getümmel von Autos, Bussen und vorbeiflitzenden Motorrdern zu fahren war definitiv ein aufregendes und teilweise nervenaufreibendes Erlebnis. Glücklicherweise passierte uns kein Missgeschick und schon bald fanden wir uns auf der Schnellstrasse, welche quer über die Insel führt, wieder. Wir flitzten an jungelartigen Wäldern, grünen Feldern und kleinen Dörfern vorbei. Die Fahrt war interessant und schon bald kamen wir am späteren Nachmittag in unserer Unterkunft, ein „AirBNB“ inmitten der Stadt „Santiago de los Caballeros“ an. Der Rest des Abends verbrachten wir mit einzurichten, Lebensmittel zu kaufen und um etwas Essen zuzubereiten. Nun freuten wir uns, dass wir sicher angekommen sind und die Insel in den kommenden Tagen erkunden können.



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