353. Tag
- siddhiroth
- 22. März 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wir standen heute um zwei Uhr morgens auf und packten unsere Sachen. Das Resort hatte uns Frühstücksboxen vorbereitet und unser Fahrer, welcher heute das letzte Mal uns an den Bootshafen fahren wird, war auch schon bereit. Wir luden unser Gepäck in den Bus. Die ersten paar Stunden waren richtig ruhig so, dass wir noch etwas Schlaf nachholen konnten. Am Küstenort „El Jaguey“ stiegen wir ins Boot, welches uns an die Grenze zu “Nicaragua” grachte. Unser Gepäck wurde mit einem kleineren separaten Boot rüber transportiert. Nach nochmals zwei Stunden “Wind ide Haar und Sunne im Gsicht” (Peter Räber lässt grüssen), kamen wir an der anderen Küste an, wo wir uns erstmal einer intensiven Grenzkontrolle unterziehen mussten.
Nicht nur die Grenzwache, sondern auch Hunde kontrollierten unser Gepäck auf Drogen, Wapes (elektronische Zigaretten) oder Dronen (und übergrosse Kameras). Wir mussten sogar ein Einreiseformular ausfüllen und spätestens ab diesem Zeitpunkt merkten wir, dass diese Grenzkontrolle definitv strenger war als in allen anderen Ländern. Unser Guide instruierte und begleitete uns jedoch sehr gut, so dass wir es alle über die Grenze geschafft hatten. Auf der anderen Seite angekommen, waren wir alle (und unser Guide am meisten) sehr erleichtert. Dort stiegen wir wider in einen privaten Bus mit einem privaten Driver ein, welcher uns nach etwa drei Stunden Busfahrt zu unserer Unterkunft „Hotel Hellenika“ ins Örtchen “Leon” brachte. Dort werden wir einmal übernachten, bevor es dann auch wieder weiter geht.
Die Unterkunft ist gemütlich und Lukas und ich konnten sogar wider in einem gemeinsamen Zimmer schlafen, was wir sehr praktisch und natürlich schön finden.
Mit ein paar Mitreisenden machten wir uns um fünf Uhr bereit, das Dach der Kathedrale zu besteigen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Es hatte etwas magisches an sich, um diese Zeit auf diesem weissen Gebäude zu stehen. Die Umgebung sah wie verschneit aus und eine leichte Brise kühlte uns ab.
Nach diesem schönen Erlebnis, trafen wir uns zum Abendessen im Restaurant „Via Via“ wo wir einen langen Abend mit spannenden Gesprächen, neuen Bekantschaften und witzigen Unterhaltungen hatten.



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