356. Tag
- siddhiroth
- 24. März 2025
- 2 Min. Lesezeit
Am Morgen nahmen wir ein Frühstück im „Café El Arte“ und wurden während wir assen, von zwei Obdachlosen etwas bedrängt, die durch das Betteln und dem Musik spielen Geld verlangten. Die Mitarbeiter duldeten dieses Verhalten nicht und wollten sie loswerden worauf der eine ziemlich wütend wurde. Dies war für uns ein sehr komischer Moment und löste in uns bedauern aber auch etwas unverständnis ab dem Verhalten aus.
Nachdem Frühstück fuhren wir mit dem “Chickenbus” bis nach San Jorge. Der “Chickenbus wurde so benannt, da damals nicht nur die Menschen selbst den öffentlichen Bus nahmen, sondern früher oftmals auch Tiere wie zum Beispiel Hühner transportiert wurden. Der umgebaute Schulbus wie man ihn in Amerika sieht, war definitiv weniger komfortabel als die privaten Busse die wir meistens für diese Reise zur Verfügung gestellt bekommen. Als wir alle einen Sitzplatz hatten und der Bus losfuhr, merkten wir schnell, dass die Busfahrt alles andere als erholsam war. Ständig stiegen Personen ein oder aus und der Menschenlärm wurde zusätzlich mit der latinamerikanischer Musik beschallt / begleitet.
Nach zwei Stunden Fahrt waren wir dann froh, wieder unser Gepäck empfangen zu können, welche während der Fahrtauf das Dach geschnallt wurde und etwas frischluft schnappen konnte.
Wir machten uns auf den Weg zum Hafen, wo wir die Fähre zur „Ometepe“ Insel nahmen und die schwankende Zeit auf dem Dach der dreistöckigen Fähre verbrachten. Zwischendurch wurde Lukas dann noch vom „Cocibolca See gerauft, da eine riesen Welle das Oberdeck erreichte und er genau in dieser Spritzzone sass. Nicht nur Lukas bekam einen Schwall Wasser über den Körper, sondern die ganze Sitzreihe. Die erstaunten Blicke zu sehen war lustig und und die Personen empfanden die Dusche eine nette Erfrischung.
Auf „Ometepe“ angekommen ging es direkt zum Homestay in „La Paloma“, wo wir unsere Gastmütter und Gastväter kennen lernen durften, bei denen wir die nächsten beiden Nächte verbringen werden.
Wir bekamen eine nette Gastmutter, die uns nach drei Minuten laufen ihr Haus, ihre Familie und unser Zimmer gezeigt hatte. Wir wurden alle in Homestays untergebracht, die alle direkt nebeneinander liegen und die Gastmūtter und Gastväter sind teilweise sogar miteinander verwandt.
Nach der Kennenlernrunde ging es mit einpaar unserer Gruppe zum „Punta Jesus Maria“ Strand, wo wir den Sonnenuntergang und das Schwimmen im Süsswassersee genossen haben.
Nach der schönen Sonnenuntergangsstimmung fuhren wir zurück, nahmen eine kurze Dusche und gingen dann zum Dorfzentrum am Strand. Dort nahmen wir das Abendessen ein, welches uns die Gastfamilien für uns als Willkommensgeste kochten.
Nachdem leckren Abendessen und dem geselligen Abend gingen wir zurürch zum unserem Homestay.



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