359. Tag
- siddhiroth
- 27. März 2025
- 1 Min. Lesezeit
Nachdem wir heute eigentlich nichts aktives gemacht hatten, ausser im Bett auszuspannen und nette Telefonate zu führen, waren wir dafür am Abend richtig Aktiv.
Wir machten heute eine „Nightwalking-Tour“ (Nachtwanderung), um die Tiere und Pflanzenwelt in der Nacht zu spotten. Wir wurden von einem Fahrer in unserem Hotel abgeholt und zum Zentrum „Kinkajou“ gebracht. Auf unserer kleinen Nachtwanderung waren noch fünf andere Personen dabei. Ausgerüstet mit starken Taschenlampen, Nachtkameras, Handys und Fernglas machten wir uns auf die ca. zwei Stündige Wanderung. Durch die verschlungenen Wege zu laufen, die Tiergeräusche und den Wind in den Baumkronen zu hören war ein sehr beruhigendes Gefühl. Ich liebe den Wald und finde es immer wieder faszinierend was für eine beruhigende Wirkung er auf mich ausübt.
Bereits am Anfang sahen wir einen „Woodcreeper“ (Vogel), einen Schmetterling und ein „Emerald-Toucanet“. Unser Guide erklärte uns auch noch Details über die Tiere. Es war spannend, zu hören was die Tiere essen oder von wo die Vögel herkommen. Weiter im Wald sahen wir dann einen „Stickbug“ (Käfer der wie ein Ast aussieht“ und ein klitzekleinen Frosch. Am Ende von unserem Nachtspaziergang sahen wir noch eine Schlange und ein Faultier, was für mich das absolute Highlight war. Natürlich versuchten wir Fotos mit unseren Handys mithilfe der Taschenlampen und dem Fernglas zu machen. Teilweise war es schwierig und teilweise hatten wir auch super Glück und bekamen ein richtig gutes Bild hin.
Die Zeit verging sehr schnell und bald schon kehrte wir zurück zum Eingang, wo wir wieder mit demselben Bus ins Hotel zurückgebracht wurden.



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