369. Tag
- siddhiroth
- 5. Apr. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Als wir aufwachten merkten wir den Jetleg noch und daher viel uns das Aufstehen etwas schwer. Wir nutzten unser Aufwachen, indem wir ganz liebe und herzliche Stimmen aus der Schweiz am Telefon hatten. Der Hunger trieb uns aus dem Bett und wir nahmen ein leckeres Frühstück im Hotel, welches mit arabischen Speisen angereichert war. So gab es ein üppiges Frühstück mit Joghurt, Früchten, Falafel, und süssen Dessert.
Wir waren satt und machten einen Spaziergang in der näheren Umgebung, stöberen in Läden und fanden am Ende einen ganz besonderen Künstlerladen. Der zuvorkommende Besitzer, erzählte uns, dass er auf seinem Grundstück selber Papyrus (das spezielle Papier aus Schilf) herstellt und diese mit farbigen Motiven versieht. Wir bekamen sozusagen eine persönliche Führung und lernten vieles über das Papier und die Motive wie „Kleopatra“, „Nophretete“, und König „Tut Anch Amun“. Wir sahen auch noch andere sehr bedeutsame Sympbole wie der Lebensschlüssel, der Familienbaum beschmückt mit Vögel, Cheops Pyramide, ägyptische Katzen, Sphynx oder der Skarabäus (ein Mistkäfer welcher von den alten Ägypter verehrt wurde). Wir verbrachten tatsächlich knapp zwei Stunden in diesem Laden und bekamen ein „Ägyptische Geschichte für Anfänger“. Der Laden hat nicht nur Bilder, sondern noch viele andere Souvenirs. Der Ausflug hat definitiv gelohnt und weckte in uns grosses Interesse an der Geschichte der Ägypter.
Am Abend trafen wir dann auf die Reisegruppe, mit der wir die nächsten zwei Wochen (eine Woche in Ägypten und eine Woche in Jordanien), verbringen werden. Die Gruppe und der Guide scheint nett zu sein und nach einem ausführlichen Infoabend, gab es erstmal einen „Orientation-Walk“, wo unser Guide Restaurants empfahl. Da wir alle hungrig waren, teilte sich die Gruppe für das Abendessen auf und wir gingen mit einpaar Personen in den „Greek Club“ essen. Das Gebäude sah von aussen sehr pompös und edel aus. Damit wir ins Restaurant reingehen konnte, musste jeder 35 ägyptische Pfund zahlen, was umgerechnet 60 Rappan waren. In den Restaurants darf man üblicherweise rauchen und wir waren alle sehr froh, dass niemand geraucht hatte. Wir bestellten und lernten uns etwas näher kennen. Nach dem Essen gingen wir zurück ins Hotel.
The Thousand and One Night Bazaar: Facebook AMRO KARAM



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