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395. Tag

  • Autorenbild: siddhiroth
    siddhiroth
  • 2. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Wir hatten mal wieder einen super tollen und vollen Tag. Heute hatten wir das Glück, die Stadt von „Chaima“, die Schwägerin von Andrea (langjährige Freundin) kennen zu lernen.

So nahmen wir am Morgen das Taxi, die hier im Vergleich sehr kostengünstig sind (für ca. 7 Fr.), und trafen Chaima und ihre Freundin vor dem super bekannten und ältesten Museum „Bardo“. Da heute in Tunesien zugleich der Nationalfeiertag ist, war der Eintritt für die einheimischen gratis. Wir bekamen einen Guide, welcher uns sehr viele Highlight anhand der vielen römischen Mosaiken zeigte, was sehr spannend für uns war. Meistens sahen wir Kunstwerke welche aus den Geschichten der griechischen, oder römischen Mythologie entsprangen.

Anschliessend fuhren wir mit ihrem Auto zu einem Haus, welches ein traditioneller Ort ist an dem noch Heute Menschen vorbeikommen und Wünschen / Gebete vortragen, damit sie in Erfüllung gehen.

Weiter ging es zu einem Aquädukt, das von den Römern erbaut wurde und einst Tunis mit Wasser versorgte.

Während der Fahrt lernten wir viele spannende Details über das Land und das System im Allgemeinen kennen. Wir lernten zum Beispiel, dass das Bildungssystem in Tunesien ganz vom Staat finanziert wird was sehr toll ist.

Um die Mittagszeit durften wir die Mutter der Freundin kennen lernen, welche uns auf ein traditionelles Mittagessen einlud. Während wir assen, lernten wir noch zwei liebe Nachbarn kennen und unterhielten uns rege in einem Mix aus arabischer, englischer und französischer Sprache. Nachdem Essen verlegte sich das Gespräche auf das Sofa, wo es erstmal einen Grüntee, welcher mit Mandeln garniert wurde und traditionellen Süssspeisen wie „Baklava“, gab.

Als wir den Bauch vollgeschlagen hatten, machten wir uns zu fünft mit dem Auto auf den Weg in die Altstadt. Dort spazieren wir durch enge Gassen, einen belebten Bazaar und tauchten in eine Welt voller arabischer Kultur ein.

In einem Kaffe auf einer Terrasse mit wunderschönem Blick auf die Stadt, lachten und telefonierten wir sogar mit Andrea in der Schweiz.

Das Telefonat tat richtig gut und ich glaube auch „Chaima“ freute sich sehr, den Bruder in der Schweiz wiederzusehen. Zwischen durch besuchten wir noch eine örtliche Moschee, wo ich ein Kopftuch tragen musste und einzutreten.

Unser Tag rundeten wir in einem traditionellen Kaffe in einem der beliebtesten Gassen ab. Dort liessen wir nicht nur den Tag ausklingen, sondern hatten auch die Gelegenheit für einpaar ganz private und spannende Gespräche über das Leben, die Religion und die Traditionen in Tunesien.

Einen so tiefen Einblick in diese Kultur zu bekommen und das Land nicht nur aus touristischer Sicht zu entdecken, war für uns eine grosse Bereicherung.

Wir möchten uns bei den Personen bedanken, die uns herzlich empfangen und unser Tag heute so grossartig gemacht haben. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.


 
 
 

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