396. Tag
- siddhiroth
- 2. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Juhuuuu, nur noch eine Woche, bis wir unsere Liebsten in der Schweiz umarmen können. Und ein doppeltes Juhu, dass wir von Tunesien nach Marokko (Casablanca) mit der Fluggesellschaft „Royal Air Maroc“ sicher angekommen sind.
Es war der einzige Flug, bei dem ich innerlich so unruhig war, wie vermutlich der Flug ansich. Ich hatte vor einpaar Tagen eine spannende Reportage über „Whistelblower“ und besonders der beiden Herstellern von Flugzeugen, „Boing“ und „Airbus“ gesehen. Es war zwar sehr informativ, jedoch auch sehr beunruhigend zu wissen, dass wir mit einer Boing unterwegs waren, nachdem wir einpaar Fakten und tragische Ereignisse gesehen hatten. Daher war es einer meiner schlimmsten Flüge überhaupt und die Hand von Lukas musste leider erwas daran glauben, da ich sehr lange und fest zugehalten hatte. Mir war es auch ziemlich schlecht geworden und das Gefühl beruhigte sich über den Flug hinweg leider auch nicht sehr.
Lukas und ich waren super glücklich, nach drei Stunden turbulenten Flug (über Sizilien Ibiza und Mallorca) überstanden zu haben und gelandet zu sein. Es wird glücklicherweise auch der letze Flug für eine längere Zeit mit einer fremden Fluggesellschaft sein was uns sehr freute.
Ein neues Land und eine neue Kultur wartet auf uns und wir sind super froh, mit diesem einwöchigen Aufenthalt in Marokko, langsam zum Ende unserer Weltreise zu gelangen.
Wir waren super glücklich, hatte die Passkontrolle und auch das Abholen unseres Gepäcks super gut funktioniert. Und das muss man auch noch sagen, über ein Jahr lang auf der ganzen Welt herumzureisen, ohne dass wir unsere Rucksäcke verloren haben, ist eine super Leistung (vor allem von den Fluggesellschaften und Mitarbeitern).
Angekommen in der Empfangshalle, suchten wir den Weg erstmal zu einem „Money Exchange“, da wir „tunesische Dinar“ in „marokkanische“ umtauschen wollten. Ärgerlicherweise nahmen sie die Währung nicht an und wir hörten, dass wir die „tunesischen Dinar“ wohl nirgendwo tauschen können. Nochmehr genervt machten wir uns dann auf den Weg zu einem Taxistand und mussten auch da ärgerlicherweise feststellen, dass es keine wirklichen Alternativen für längere Strecken als Taxis , gibt. Und noch generfter waren wir dann auch über die unverschämt hohen Preisen, welcher uns 300 Dinar, umgerechnet 27 Fr. kostete (was wir auch in Miami für eine ähnliche Strecke bezahlten).
Als wir dann endlich im Auto waren, fuhr der Fahrer auch super kriminell durch die Strassen, so dass es mir heute das zweite Mal schlecht wurde. Er suchte sich durch das Gewusel von Autos, Motorrädern und Fussgänger dann doch den Weg zu unserer Unterkunft in „Casablanca“. Am Anfang fanden wir kaum den Eingang und waren dann froh, in der Wohnung zu sein, wo wir auch direkt nebenan den netten Vermieter kennen lernten. Nachdem wir uns eingerichtet haben, duschten, Wäsche zum Wäschsalon brachten und uns etwas fürs Abendessen holten, machten wir uns einen gemütlichen Abend.
Die nächsten paar Tage werden wir in „Casablana“, „Rabat“ und „Marakkesch“ verbringen und freuen uns nochmals Nordafrika und deren Kulturen auf eine eigene und persönliche Weise entdecken zu können.



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