top of page

398. Tag

  • Autorenbild: siddhiroth
    siddhiroth
  • 4. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Heute planten wir einen Ausflug nach „Rabat“. Wir machten uns um 8 Uhr auf zum Bahnhof und nahmen ein kleines Frühstück in einem Kaffee. Nachdem wir ein Ticket beim Ticketautomaten bekommen haben, gingen wir durch die Schranken zum Peron 6, wo der orange Zug bereits wartete.

Da der Zug nicht ganz so überfüllt war, konnten wir uns zwei Sitzpätze in Fahrtrichtung ergatten. Wir merkten, dass der Zug nicht mehr der neuste war und auch drinnen sah der Zug teilweise schon etwas unsauber und unhygienisch aus. Nichtsdestotrotz war die Fahrt ganz in Ordnung und zudem sahen wir noch von etwas von der umliegenden Gegend.

In „Rabat“ angekommen, orientierten wir uns kurz auf der Karte und schmiedeten uns einen Plan, wie wir die Attraktionen am besten ablaufen können. Der Weg führte uns durch einen mit Blumen beschmücktem Park „Jardin Nouzhat Hassan“ der sehr gepflegt war und zum Verweilen einlud. Danach erreichten wir den alten Markt, an dem die Händler natürlich wieder mit grossem Elan ihre Waren feil boten. Hier sahen wir jegliche Souveniers, von Halstüchern über Schlüsselanhänger bis zu Keramiktassen. Aber auch speziellere Sachen, wie Ledertaschen, Teppiche oder auch Fische wurden angeboten.

Unser nächstes Ziel war die kleine Zitadelle „Oudaya“. Dieses kleine Viertel am Atlantik, erinnerte einbisschen an „Sidi Bou Said“ in Tunesien. Hinter den Stadtmauern versteckten sich weisse Häuser die eng aneinander gebaut wurden und darum schlängelten sich nur schmale Gassen durch das Dorf. Hier fanden wir ein süsses, kleines Kaffee, welches auch als Gallerie einer Künstlerin dient. Wir fanden darin eine Oase der Ruhe. Der kühle, ruhige Raum lud ein zum abschalten und ausruhen. Wir bestellten eine kleine Mahlzeit und genossen einen Kaffee.

Von der Aussichtsplattform sahen wir gleich unter dem alten Dörfchen einen Strand, der sehr rege genutzt wurde. Wir sahen Surfer, Fusballer (die sich geschickt den Ball zujonglierten) und Familien / Paare die den Strand genossen haben. Auch wir verweilten dort etwas und steckten unsere Füsse in den warmen Sand.

Das letzte Highlight des Tages wartete am anderen Ende des Stadtkerns. Zum Glück befanden such auf dem Weg einige andere interessante Dinge, so dass uns der Weg nicht all zu lang erschien. Wir passierten noch einmal den Markt, kamen an der Kathedrale. „Saint-Pierre“ vorbei und passierten die alten Stadttore „Bab Zaer“. Unser Ziel war die Archeologischestätte von „Chella“. Von der alten, muslimischen Festung stehen heute nur noch die Mauern und ein Teil der Moschee. Jedoch hat die Stadt einen hübschen Park darin errichtet durch den wir schlenderten und ein bisschen die Geschichte durcherleben konnten. Ausserdem sahen wir dort ganz viele Störche.

Eigentlich wollten wir auf dem Weg zum Bahnhof noch den königlichen Palast ansehen. Da wir aber unsere Pässe nicht physisch mit dabei hatten, liessen uns die Wachen nicht hinein. Wir waren ehrlich gesagt auch ein bisschen froh, da wir zu diesem Zeitpunkt schon mehr als 10 Kilometer hinter uns gebracht hatten und etwas müde wurden. Deshalb waren wir froh, im Zug zu sitzen und zurück nach „Casablanca“ zu fahren. Wir waren sehr müde und machten einen ruhigen Abend im Hotel.


Caffe-Galerie:

Instagram: @galerie_nouiga



 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
468. Tag

Heute schliessen wir ein spannendes Kapitel auf unserer Weltreise ab. Wir standen früh auf packten alles zusammen und fuhren noch in der...

 
 
 

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page