399. Tag
- siddhiroth
- 5. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Heute hiess es für uns „Tagzug nach Marrakesch“ anstatt „Nachtzug nach Lissabon.
Wir konnten heute etwas ausschlafen und machten uns einen gemütlichen Morgen im Restaurant „Fleur“. Als wir unsere Sachen gepackt hatten, nahmen wir den Zwischenzug vom Bahnhof „Casa Port“ nach „Casa Voyageurs“. Es waren bereits schon viele Personen am Gleis, die sich alle in den Zug hinein quetschten. Zum Glück mussten wir nur eine Station fahren.
Bei der „Casa Voyageurs“ Haltestelle hatten wir noch etwas Zeit übrig und deshalb nahmen wir noch etwas süsses im Kaffee „Caribou Café“. Damit wir auch ja das richtige Gleis finden würden, machten wir uns eine halbe Stunde früher auf den Weg und standen nach der Ticketkontrolle auf dem Gleis sechs. Auf unseren Tickets stand ganz genau welcher Wagon (22) und welcher Sitzplatz (15 und 17) uns zugeteilt wurde. Das Einsteigen mit so vielen Menschen war sehr mühsam und die richtigen Plätze zu findennoch mehr. Obwohl in den Abteilen die Sitznummern auf den Stühlen versehen waren, sassen auf unseren Plätzen bereits gefühlt zwei Familien. Wir überliessen den andern die Plätze und versuchten uns im etwas unruhigen und ruckeligen Zug zu entspannen. Dies war leider nicht so einfach, da wir nicht nur unsere kleine Rucksäcke, sondern auch die grossen Backpacks halb im Gang und halb im Abteil stehen hatten. Natürlich wollten sehr viele Personen ein und aussteigen und es fühlte sich für uns an wie in einem wuseligen Bienenstock. Nicht desto trotz ging die fahrt sehr schnell vorbei und wir sahen eine schöne und spannende Landschaft an uns vorbeiziehen.
Drei Stunden später, angekommen in „Marrakesch“, nahmen wir ein Taxi und welches zu unserem Hotel fahren sollte. Allerdings war das Hotel so gut versteckt, dass man es mit dem Auto nicht anfahren konnte, was uns etwas ärgerte. Mit Hilfe einer fremden Person, die sich später als Mitarbeiter des Hotels herausstellte, fanden wir durch labyrinthartige Gassen unsere Unterkunft. Direkt nach der Ankunft wurden wir mit Tee und traditionellen Keksen begrüsst.
Da wir sehr müde waren, verbrachten wir den Abend im Zimmer.



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