424. Tag
- siddhiroth
- 31. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Heute war für uns ein besonderer Tag. Wir fuhren ganz früh am Morgen vom Bahnhof „Siena“ los. Wir wurden von einer ganz lieben Person aus der Gruppe am Banhof gefahren, wo wir den Zug „Tren Italia“ zur bekannten und historischen Stadt „Rom“ nahmen. Von den letzten aufregenden Tagen, waren wir etwas müde und so konnten wir im Zug etwas Schlaf nachholen. In der ebenso schönen Stadt Florenz mussten wir dann einmal umsteigen, was super gut funktionierte. Der erste Zug war komplett leer und der zweite Zug nach „Rom“ war super ausgebucht und brauste mit bis zu 300 km/h durch die Gegend. Die Landschaft war sehr schön und das Zugfahren tat richtig gut. Wir hatten generell Glück, dass wir zwei Tage davor noch Zugtickets für einen stabilen Preis bekommen haben.
Da Siddhi schon einmal in Rom war, durfte ich ich mir die Sehenswürdigkeiten aussuchen, die ich unbedingt sehen wollte.
Als erstes ging es zum bekannten Wahrzeichen und eines der sieben Weltwunder, dem „Kolosseum“. Das letzte der sieben Weltwunder auf unserer Weltreise zu sehen, war für mich ein Gefühl von Freude. Das „Kolosseum“ sah gigantisch aus und war definitiv grösser, als ich es mir vorgestellt hatte, was zusätzlich einen weiteren „wow-Effekt“ in mir auslöste.
Natürlich war das nicht alles, was wir heute anschauten. Nach einem kurzzeitigen Herumirren (wegen vielen Bauarbeiten), steuerte ich zielsicher den Fluss Tiber an, welcher uns zum Vatikan leitete. Obwohl erst vor einpaar Tagen der neue Papst gewählt wurde, war der „Petersplatz“ nicht ganz überfüllt. Auf dem Platz sahen wir viele Menschen, nur der Papst zeigte sich uns leider nicht. Wir konnten trotzdem tolle Fotos macknipsen und machten uns anschliessend auf den Weg zum „Pantheon“. Während wir so durch die wunderschönen Gassen flanierten, gönnte ich mir ein richtig leckeres Eiscreme oder wie man auf italienisch sagt, ein „Gelato“. Die Hitze wurde immer mehr bemerkbar und durch die 32 Grad Celcius schmolz nicht nur ich, sondern auch mein Eis in der Hand. Weiter ging es danach zum „Trevi Brunnen“, wo viele Leute standen und wir dadurch nicht mal Platz hatten um einen Glücksmütze in den Brunnen zu werfen. So machten wir uns auf zur spanischen Treppe.
Nach diesem architektonischen Sehenswürdigkeiten gönnten wir unseren Füssen etwas Ruhe und entschieden uns einen Park in der Nähe vom Bahnhof aufzusuchen. Dort machten wir ein aufmunterndes Telefonat und machten uns nach einpaar ruhigen Minuten auf zum Bahnhof. Bevor wir in den Zug stiege und wir wieder ca. vier Stunden unterwegs sind, wollten wir noch etwas richtig leckeres Essen. So trieb uns der Hunger ins Restaurant „Taverna Alba“, wo wir in aller Ruhe endlich mal einen Teller Spaghetti und eine leckere Pizza essen konnten.
Nach diesem Tag voller wunderschöner Eindrücke, wurden wir langsam auch etwas müde (wir merkten die vielen Kilometer in den Beinen) und freuten uns, als wir in den Zug steigen konnten. Die Rückreise war etwas komplizierter und länger da wir keine direkte Verbindung hatten. So mussten wir einmal in „Orte“ und „Chiusi-Chianciano“ umsteigen, wo wir zusätzlich eine Stund Wartezeit hatten. Wir konnten die Zeit gut überbrücken. Überglücklich wieder in „Siena“ angekommen zu sein, holte uns unsere Kollegin und ihr netten Freund ab, was wir super lieb fanden. In der „Fattoria“ angekommen gingen wir zufrieden und müde ins Bett.



Kommentare