426. Tag
- siddhiroth
- 1. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit
Da wir am Vorabend nicht so müde waren, konnten wir nicht so lange schlafen, wie wir es gerne für diese lange Reise getan hätten. So standen wir um zwei Uhr morgens, nach ca. drei Stunden Schlaf auf und machten uns, dieses Mal nicht im Konvoi, sondern alleine auf den Weg. Da wir ja bereits vieles am Vortag packen konnten, waren wir nach ca. einer halben Stunde bereits unterwegs und steuerten das Auto gemächlich und sicher durch die steilen Kurven. Es war so erleichternd, dass wir bereits nach einpaar Stunden Autobahn (auf der sich tatsächlich nichts tat) weit vorankamen und bereits die Hälfte des Weges hinter uns gelegt hatten. Wir wechselten im Auto ab so, dass Lukas die erste Hälfte (ca. 350 km) fuhr und ich dann den Rest. Nach „Milano“ hatten wir einige Kilometer hinter uns gelegt und so konnten wir entspannt eine kurze Pause auf der Autoraststätte „Autogrill“ machen. Dort assen und tranken wir etwas und suchten die erstaunlicherweise sauberen Toiletten auf.
Nach nochmals ca. zwei Stunden Autofahrt über „Como“ kamen wir ohne Probleme über die Grenze und ohne Stau durch den Gotthard. Darüber waren wir super erleichtert, da wir im Nachhinein hörten, dass nachher den Auffartsstau von über einer Stunde gab. Wir kamen glimpflich davon und so zahlte sich das frühe Aufstehen definitiv aus. Wir entschieden uns für den Weg über den „Sattel“, da wir diese Gegend mit den saftigen grünen Hügellandschaften und den Blick auf den „Lauerzer“ See richtig toll fanden.
Die Rückfahrt bis nach „Rapperswil“ über den Damm war reibungslos und wir entschlossen uns, dort noch eine liebe Freundin zu treffen und einen Zwischenstopp einzulegen. Da gerade noch der „Iron Man Rapperswil“ stattfand, mussten wir uns den Weg zum „Koivu Café“, wo wir sie antreffen werden, richtig vorkämpfen. Das Café war richtig gut besetzt und das Wetter war herrlich genug, um draussen in der Alltstadt zu sitzen und ein Getränk zu geniessen. Es tat gut, Schweizer Luft zu atmen, den Ingwertee zu geniessen und sich so vertraut über spannende Themen zu reden.
Nachdiesem Zwischenstopp verabschiedeten wir uns und machten uns auf die letzten Kilometer und kamen nach ca. 45 Minuten erleichtert in meinem Heimatdorf an. Dort packten wir unsere Sachen aus und wurden von einem leckeren Mittagessen mit „Safran-Risotto“ und „Bratkartoffeln“ empfangen.
Nachdem Essen machte Lukas einen Powernap während ich noch einpaar Dinge erledigte, bevor seine Eltern auf einen gemütlichen Besuch vorbeischauten. Draussen im Garten mit einem leckeren selbstgemachte „Mutters-spezial-Dessert und Eistee“ zu sitzen und zu reden, war für uns eine grosse Freude.
Am Abend fuhren wir noch kurz bei meinem Bruder und seiner Partnerin vorbei und luden noch die Dinge die wir im Auto mit in die Schweiz genommen hatten, ab. Nach diesem wundervollen Tag mit Heimreise in die Schweiz, „Kollegintreff“ und Schwiegerelternbesuch, waren wir am Abend super müde so, dass wir auch schon bald ins Bett gingen.



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