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44. Tag

  • Autorenbild: siddhiroth
    siddhiroth
  • 16. Mai 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Heute haben wir beide zum ersten Mal die Erfahrung gemacht wie es ist, auf dem letzten Tropfen Benzin zu fahren, das Auto aus dem Sand zu stossen und zwei Pässe im „ECO Notfallmodus“ zu fahren. Doch von Anfang an.

Wir fuhren von „Springdale“ aus in Richtung „Las Vegas“ wo wir dann nach Norden abbogen. Vor uns lag das „Death Valley“ (der Name sagt schon alles) und fuhren ein paar Meilen vorbei an Kakteen, sandiger Wüste und kargem Felsgestein. Über uns brannte die Sonne und wir sahen Meilen weit keine Siedlung. Vom Highway aus haben wir eine riesengrosse Sanddüne entdeckt, die sehr spektakulär aussah. Wir entschieden uns näher hinzufahren. Auf dem meilenweiten Schotterweg kreuzten nur noch Eidechsen unseren Weg. Der Weg wurde schlagartig sandiger und wir merkten,  dass das Fahren mühsam wurde. Also hielten wir an und versuchten rückwärts zu fahren, was kläglich scheiterte. Mit Siddhi’s anschieben des Autos konnten wir es befreien und zurück fahren. Mit ein paar „Sanddünenfotos“ von Weitem und einigen Litern weniger Benzin mussten wir feststellen, dass sich der Ausflug für uns leider nicht gelohnt hatte.

Nachdem wir wieder auf dem Highway nach „June Lake“ waren, sahen wir ein grosses Schild mit der Aufschrift „next gas station 50 miles ahead“. Nach unseren Berechnungen sollte unsere Tankfüllung für mindestens 20 Meilen mehr reichen. Wir mussten feststellen, dass das Schild nicht stimmte und das Benzin immer knapper wurde. Die„Offlinemap“ zeigte uns aufgrund des Funklochs keine genauen Angaben. Da wir uns bereits vor unserer Reise sehr gut vorbereitet hatten, haben wir bereits vorher alle Vorkehrungen für Notfallsituationen getroffen - die Situation liess trotzdem ein schlechtes Gefühl zurück.

Ein grosser Camper fuhr hinter uns und wir fragten noch Hilfe und Benzin. Das ältere Paar war sehr freundlich aber hatte leider nur Diesel bei sich. Sie boten uns an, hinter uns zu fahren, und im Notfall direkt zu agieren.

Mit dem „ECO Drive“ fuhren wir über zwei Pässe und schafften es noch mit dem letzten Tropfen zur Tankstelle zu fahren. Sehr erleichtert fuhren wir danach mit einem vollen Tank und einem zusätzlichen Kanister Benzin in Richtung „June Lake“. Die Fahrt war nochmals bergig und glicht etwas der Schweiz mit den Bergen, Wäldern und Seen. Mit einer Stunde Zeitverschiebung kamen wir in unserer neuen Unterkunft an und freuten uns auf einen stressfreien Abend.



 
 
 

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2 Kommentare

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peace_und_bluemli
18. Mai 2024

Wow was für en Tag! Interessant, das diä Erläbniss genau i däm Valley passieret 😉 und schön, dass ihr so guet Begleität sind (nüt isch en Zuefall) 🥰 Diä Foti isch au u speziell. Mitem Silberrand vo dä Wulchä und em Schneeverlauf i dä Bärgä gsehts us als wärs ä Durchsichtigi Wulche nur mit Rand wo vor em Berg durechunnt! 😃

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geweidhof
16. Mai 2024

Da händ Ihr rächt en Abentürliche Tag erläbt 🙉

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