350. Tag
- siddhiroth
- 18. März 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 19. März 2025
Heute verbrachten wir den ganzen Tag an einer Raststätte in „San Juan de Ermita“. Doch von Anfang an. Wir standen sehr früh auf und verliessen das Hotel um 5.30 Uhr. Wir fuhren bis zur Grenze von „Honduras“ und Guetemala“. Da es laut unserem Guide von der Distanz her einfacher gewesen ist nochmals über „Guatemala“ zu unserem Ziel in „ El Salvador“ zu reisen, machten wir dies auch und kamen auch nochmals gut über die Grenze. Was dann leider nicht mehr gut funktionierte, war dann einpaar Kilometer weiter. Im kleinen Örtchen „San Juan de Ermita“ ging eine Demonstration der Einwohner von statten, welche dort für Stunden die Hauptstrasse blockiert hatten. Die Einwohner demonstrierten für eine Sanierung und Verbesserung der umliegenden Strassen, welche sie von der Regierung seit sieben Jahren anforderten. Es war für uns verständlich und trotzdem fanden wir es verrückt, dass die ungefähr 80 Demostrantender selbst bewaffnet waren und die Polizei daher einen Kravall verhindern wollten und nicht einschritten.
Für uns hiess es, dass wir an dieser Tankstelle vorerst für ungefähr vier Stunden stecken blieben. Etwas ärgerlich nahmen wir das eigentlich ganz locker hin und verbrachten die Zeit mit Reden, Snacks einkaufen, Lesen und Kartenspiele. Am Mittag hiess es dann, dass die Demonstration um drei Uhr fertig währe. Wir machten uns um die Mittagszeit mit dem Bus zum nächstgelegenen Örtchen, wo es einpaar kleinere Einkaufsläden gab und wir dann Mittagessen konnten. Das vorbestellte Frühstück im vermeintlichen Ort, wurde natürlich auch storniert.
Da leider um drei Uhr die Demonstration noch immernicht vorbei war, kehrten wir zur Raststette zurück und verbrachten dort nochmals einpaar Stunden. Nicht nur wir, sondern etliche andere Reisegruppen blieben auf dieser Strecke stecken, wie auch andere LKW‘s und Personenwagen.
Nach total acht Stunden warten, um fünf Uhr Nachmittags, öffneten die Protestierenden die Blokade auf und endlich konnten wir uns auf den Weg zur Grenze von „El Salvador“ machen. Wir waren alle glücklich und erleichtert, wieder im fahrenden Bus sitzen zu können, wissend, dass wir in der Nacht in der geplanten Unterkunft verbringen werden.
Der Weg zog sich in die Länge, da unser Busfahrer wegen der Dunkelheit nicht die gewohnte Geschwindigkeit fahren konnten und wir für ein Abendessen einen Halt bei einem Schnellimbiss gemacht hatten. Wir kamen um elf Uhr im Hotel an, erhielten ein Briefing über eine mögliche Aktivität für den kommenden Morgen und gingen danach ganz schnell ins Bett.
P.S. Für diejenigen die es interessiert, verlinken wir noch die Webseite mit dem Ereignis:



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