51. Tag
- siddhiroth
- 23. Mai 2024
- 2 Min. Lesezeit
“Und sind das die Boim?” So klang es bei uns die letzten paar Kilometer. Doch von anfang an.
Wir fuhren von dem hektischen und zugleich beeindrukendem „San Francisco“ zum „Yosemite Nationalpark“. Die Strecke führte uns durch das „Sonora Valley“ wo wir grosse Flächen mit Rebbergen, blühende Obstplantagen und Wälder sahen. Nach ca. vier Stunden, kamen wir (was für uns heute normal erscheint) im fantastischen „Yosemite Park“ an. Wir bemerkten bereits am Anfang, das der Park einiges zu bieten hat, wie zum Beispiel riesige Wälder mit verschlungenen Pfaden, hohe Felsberge und Klippen („El Capitan“), majestätische Wasserfälle, sowie sanfte Bachläufe und Sümpfe. Der Hauptgrund, wiso wir die Reise hierhin geplant hatten, sind die bekannten, riesigen “Sequoia” Mammutbäume. Doch bevor wir uns auf den Weg zu den „Sequoia Bäumen“ machten, wollten wir noch die Wasserfälle sehen, die mit in einem tosenden Geräusch ins Tal donnerte. Als wir dann endlich bei den Bäumen ankamen, war es bereits früher Abend und da es einen grossen Wunsch von Lukas war, diese Giganten zu sehen entschlossen wir uns den etwa einkilometer weiten Weg auf uns zu nehmen. Da die Bäume leider nicht in der nähe des Parkplatzes stehen eilten wir nur mit einer Wasserflasche und im schnellen Tempo die verschlungenen Pfade zum angeblichen Ort. Nach einpaar Metern mussten wir feststellen, dass der Weg nicht ein Kilometer war, sondern einige Kilometer. Da wir bereits einen grossen Teil der Strecke hinter uns gelegt hatten, entschieden wir tapfer den Rest des Weges zu gehen oder zumindest zu diesem Punkt zu rennen, wo wir bereits einige solcher Bäume sehen sollten. Tapfer rannten wir ca. 3.5 Kilometer hin und bestaunten, etwas ausser puste, die gigantischen Mammutbäume. Wir konnten auf dem Hin- und Rückweg nicht nur die faszinierende Natur bewundern, sondern auch freilaufende Rehe die friedlich am Pfad entlang liefen. Der Ausflug hat sich definitiv gelohnt!
Im Auto angelangt assen wir etwas kleines zum Abendessen und fuhren dann zu unserer Lodge „Sierra Meadows“ wo wir uns auf eine heisse Dusche und ein warmes Bett freuten.
PS: Für diejenigen, die mehr von der Umgebung und der Natur sehen möchten, empfehlen wir den eindrücklichen Dokumentationsfilm „Free Solo“ über Alex Honnold welcher den „El Capitan“ ohne Kletterausrüstung erklimmt (er ist nicht ganz schwindelfrei;-))





Ja, dä Wäg hät ich au uf mi gna. I mag mi no a diä riisigä Boim uf Vancouver Island erinnärä. Eso idrücklich, ä sonän Gigant därfe z bsuächä....