94. Tag
- siddhiroth
- 5. Juli 2024
- 2 Min. Lesezeit
Tagesaufgabe:
Heute haben wir etwa mehr als die Hälfte unseres „Peru-Abendeuers“ hinter uns gebracht. So haben wir uns gedacht, dass wir in unserem heuten Bericht eine persönlich Zwischenfazit ziehen und euch über unser aktuelle Situation (Gefühle, Gedanken etc.) erzählen möchten.
Wie geht es mir persönlich im Moment?
Was beschäftigt mich?
Auf was freue ich mich?
Siddhi:
Vor einpaar Tagen hatte ich tatsächlich ein kleines Tief. In dieser Zeit war ich auch noch krank und es kam mir hier in Cusco alles mühsam vor. Ich hatte keine Energie / Lust, um Ausflüge in Cusco zu machen, der Kulturschock war für mich anfangs sehr heftig und das Heimweh plagte mich auch noch zusätzlich. Die verbleibende Zeit (damals ca. 5 Wochen) kamen mir sehr lange vor und ich musste mich selber sehr motivieren, den Alltag zu bestreiten und diejenigen Dinge anzuerkennen, die super funktionierten.
Nach einer Woche vergingen diese Gefühle schlagartig und ich hatte wieder Lust zu Kochen, Essen, Ausflüge zu unternehmen und sich mit den anderen vom Wayers Team zu treffen. Vermutlich war meine Stimmung damals auch abhängig von meiner Krankheit.
Der Kulturschock wie zum Beispiel die täglich vom Feinstaub belastete Luft, die Höhenmeter, die Strassen die oft wortwörtlich „verschissen“ sind und auch die vielen streunenden Hunde etc. sind im Alltag noch immer präsent, jedoch kann ich mich mehr auf die Dinge im Alltag freuen, die mir Spass machen. Die persönlichen Tagesziele, der Spanischunterricht mit Karina und „das Unternehemen von vielen tollen Aktivitäten“ (speziell mit Lukas und den „Wayersleuten“ haben mir sehr geholfen, den Alltag zwar etwas zu strukturieren, jedoch auch wieder vermehrt geniessen zu können.
Da es nur noch drei Wochen bis zu unserer Weiterreise sind, werde ich die verbleibende Zeit in Cusco geniessen. Ich freue mich jedoch auch sehr, noch mehr von Südamerika und deren sehr spannenden Kultur kennen zu lernen.
Ich bin sehr glücklich mit Lukas an meiner Seite diese Welt erkunden zu dürfen und freue mich mit ihm neue Länder und Abendteuer zu entdecken. Danke, dass du mich auf dieser spannenden Reise begleitest.
Lukas:
Auch ich wurde von diesem Gefühlstief nicht verschont. Die Woche nachdem wir die Grippe hatten, fühlte ich mich schlapp und ohne Motivation. Einzig der Spanischunterricht mit Karina machte mir wirklich Spass. Es war für mich ein Mix aus dem einkehrenden Alltag und der Überforderung mit der neuen Kultur, die mir zu schaffen machte. Da der erste Ausflug ein wenig schief ging, freute ich mich nicht wirklich auf das nächste Wochenende. Trotzdem war es der Ausflug ins „Sacred Valley“ und vor allem der „Lazer Tag* Abend mit den anderen Volunteers, der mich wieder auf Kurs brachte.
Der Spanischunterricht ist für mich morgen zu Ende und es fängt für mich ein neuer Alltag an. Ich bin sehr gespannt auf die Arbeit die auf mich zukommt. Die Berichte und Bilder von anderen Volunteers haben meine Vorfreude sogar noch verstärkt. Nach dieser intensiven Zeit, freue ich mich auch auf die weiterreise durch Südamerika.



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