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99. Tag

  • Autorenbild: siddhiroth
    siddhiroth
  • 10. Juli 2024
  • 2 Min. Lesezeit

„Tu turno, tu turno“. Dieser Satz hörte ich heute sehr oft. Er beideutet: „Du bist dran, du bist dran“. Heute war mein erster Arbeitsalltag in der Nachmittagsschule „San Nicolas Urraca“. Ich nahm den Bus „Satelite“ vom Platz „Arcopata“ und fuhr mit Cherelyn „Mitarbeiterin von Proyecto Peru“ und einem anderen freiwilligen Volonteer zum Platz „Arco Tica Tica“. Die Fahrt dauerte etwas 10 Minuten. An der Bushaltestelle stiegen wir aus und liefen exakt zu diesem Haus, wo Lukas und ich vor ein paar Tagen standen. Die Schule war nicht gekennzeichnet, im Gegenteil es war eine unscheinbare Türe, wo man nie vermutet hätte, dass dahinter eine Schule wäre. Da im schmalen Innenhof auch einpaar Bauarbeiter am Arbeiten waren, sah die Schule wortwörtlich wie eine Baustelle aus. Auch die beiden Innenräume waren sehr überschaubar eingerichtet und auf ca. 22 Quadratmeter eingeschränkt.

Nichts desto trotz, freute ich mich um endlich die Schule und speziell die Kinder kennen zu lernen. Ich wurde direkt von Louisa der Professorin und Bella eine andere Studentin von „Proyecto Peru“ herzlich begrüsst und ich fühlte mich direkt wohl. Auch die Kinder waren bereits am Anfang sehr offen und hatten tausende Fragen.

Ich merkte schnell, dass ich meine Spanischkenntnisse gut anwenden konnte und sich die Lektionen bei Karina sehr gelohnt hatte. Obwohl mir teilweise die Wörter nicht direkt in den Sinn kamen, konnte ich mich gut mit den Kindern austauschen. Wir spielten „Das Spiel des Lebens“, „Jenga“, „Monopoly“ und machten Fotos mit der Kamera. Louisa versicherte mir, dass das Fotografieren der Kinder kein Thema sei und ich diese sogar auch in mein Blog stellen dürfte. Ich war schon etwas irritiert da ich weiss, dass in der Schweiz ganz andere Standarts herrschen. Ich war allgemein von vielen Sachen sehr beeindruckt und speziell auch von dieser kargen Einrichtung / Räumlichkeiten. Für mich hat das Arbeiten zwar sehr Spass gemacht, jedoch war es für mich als ausgelernte Sozialpädagogin ein sehr ungewohntes Arbeiten mit den Kindern.

Die Zeit ging wie im Flug und die Kinder mussten bereits um 17.30 Uhr nach Hause, da es für die Kinder alleine in der Nacht sehr gefährlich sein kann. Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg. Am Platz „Arcopata“ holte mich Lukas ab und wir gingen noch eine Kleinigkeit essen, tauschen unsere Erfahrungen vom Alltag aus, bevor es dann zurück ins Hostel ging.


Hier ist ein kleiner Einblick in die Schule:







 
 
 

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